Andre hat Recht. Das Nicht-Angeschnallt-Sein, überhöhte Geschwindigkeit etc. sind für die Verschuldensquote maßgeblich.
Bei einem eventuellen Schadensersatzprozeß im Zivilrecht, wünrde dies alles die Verschuldensquote des Verursachers positiv beinflussen. Würde der Verursacher normalerweise vielleicht 100% Schuld zugesprochen bekommen, so reduziert sich das Ganze dann aufgrund des Mitverschuldens vielleicht auf eine Quote von 20:80.
Strafrechtlich ist das wieder was anderes. Da müsste dann geklärt werden, ob die Verletzungen auch bei ordnungsgemäßer Geschwindigkeit und Angeschnallt-Sein entstanden wären, d.h. lediglich durch das Fehlverhalten des Verursachers.
Zumindest was die schwere der Verletzungen angeht, dürfte dies wohl zu verneinen sein.
Was ich aber unabhängig von der Schuldfrage nicht raffe ist, wieso sich so viele Leute heutzutage immer noch nicht anschnallen.
Das ist doch völlig bekloppt, sich einem solchen Risiko auszusetzen. Absolutes Unverständnis!
Meine Tante ist auch so ein Fall. Die kommt mir immer mit diesen 2 von 100 Fällen in denen der Gurt schlimmere Verletzungen herbeigeführt hat, als wenn der Betroffene nicht angeschnallt gewesen wäre. Da hilft auch keine vernünftige Argumentation mehr.





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