Ich glaube es nicht, habe es doch verpasst![]()
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Naja, die Reportage fand ich nicht so fair.
Die Vergleichen die UFC die ganze Zeit mit irgengwelchen illegalen Kämpfen in der Ukraine, wo einer zu tode geprügelt wurde. Dazu kommen dann noch die Bilder einer Amateurveranstalltung, die wohl auch kürzlich in Köln war.
Solche Leute mit den Profis der UFC zu vergleichen, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Am besten war aber die Aussage vom Boxkommentator Schneyder, der meinte, das die Kämpfe der UFC auch nur gestellt sind, weil die nicht richtig zuschlagen...
Dann verstehe ich den ganzen Zirkus irgendwie nicht, das würde ja bedeuten, das alles nur Show ist und die sich sowieso nicht wirklich wehtun...![]()
XBL Gamertag/ PSN-ID: mitchbrv
Die haben aber auch immer wieder erwähnt das dieser ukrainische Fight illegal war und ohne die Regen des UFC.
Da hat mich dieser komische "boxexperte" mehr gestört.
Und vor allem haben sie die Gegner und Jugenschützer nicht wie Kreuzritter in aussichtsloser Mission dargestellt wie es zB oft bei den Killerspieleberichten war.
Von kompletter Fairness gegenüber dem Sport hab ich auch nie geredet, aber ich hab echt schlimmere Hetze erwartet.
Der Vergleich war mir auch etwas suspekt.Solche Leute mit den Profis der UFC zu vergleichen, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Da könnte man auch Boxkämpfe verbieten wollen, weil sich so viele Leute in Kneipen die Rübe einschlagen....
MFG DZ![]()
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
Gregor Herb zu Gast bei stern TV!
Lehrer an einem Gymnasium bei Tag, MMA-Kämpfer bei Nacht. So ungefähr sieht momentan das Leben des Freiburgers Gregor Herb aus. Eine interessante Mischung, das fanden auch die Macher von stern TV. Sie filmten Gregor beim Sportunterricht und beim Training vor seinem letzten Kampf bei der M-1 Challenge. Am kommenden Mittwoch, dem 27. Mai, wird der Bodenkampfspezialist im Studio von Günther Jauch empfangen und interviewt. Die Sendung wird ab 22:15 Uhr auf RTL übertragen.
Unter der Überschrift „Ultimativer Kampf im Käfig“ wird am morgigen Sonntag bei ML Mona Lisa im ZDF ein kurzer Beitrag über die UFC ausgestrahlt. Darin kommt auch das deutsche Nachwuchstalent Peter Sobotta zu Wort, der im Juni sein UFC-Debüt geben wird. Peter wurde bei seinen Vorbereitungen gefilmt und zu den haltlosen Vorwürfen gegenüber dem MMA-Sport befragt. Die Sendung beginnt um 18:00 Uhr.
@Ground and Pound
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Nachdem sich die großen Privatsender Pro7 und RTL sowie die öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF bereits dem MMA-Sport gewidmet haben, wollen sich auch die Kulturbeauftragen von 3sat nicht lumpen lassen. An diesem Freitag, dem 12. Juni, wird ab 19:20 Uhr in dem Magazin „Kulturzeit“ ein Bericht über „Ultimate Fighting“ ausgestrahlt. Darin zu sehen ist auch das Koblenzer Schwergewicht Andreas Kraniotakes. Der Diplom-Pädagoge mit einer MMA-Bilanz von 5-1 wird in der Sendung die „gute Seite“ vertreten.
@Ground and Pound
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Ich schaue die sehr selten, aber es stimmt die kommen Kompetend und sachlich + neutral rüber.
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Kulturzeit hat auch dein einzig wirklich brauchbaren Beitrag zur aktuellen Killerspieldebatte gebracht, welchen sowohl nicht Zocker (repräsentiert durch meine Eltern) als auch ich als Zocker sehr vernünftig fand.
Die Ösis zeigen uns wie Journalismus funktioniert(e)![]()
Lol auf BTV läuft gerade ein seeeeehr objektiver Bericht.
Vor allem haben die via Telefon nen deutschen Fighter gehabt, welcher INTELLIGENT den Sport verteidigte, aber schnell abgewürgt wurde mit dme Kommentar "haben keine Zeit, wir sind ein Mittagsmagazin"
Das Spiel ist auch "Gewalt pur"
DAS ist Hetze in feinster Killerspiel-Manier
Freefight - Warum schauen sich Leute so was an?
Köln – Zwei Muskelberge im Käfig. Schläge trommeln in Gesichter. Lippen platzen. Blut fließt. Nach einem Tritt gegen den Brustkorb liegt ein Kämpfer halb ohnmächtig am Boden.
Das ist Ultimate Fighting, der brutalste Sport der Welt - und umstrittenste. Samstag findet in der Kölner Lanxess-Arena die umstrittene Europapremiere statt. Vor mehr als 10.000 Zuschauern – warum schauen sich Leute so etwas an? Für die Fans ist „Ultimate Fighting“ Kampfsport in höchster Vollendung. Für Kritiker nichts als hemmungslose Gewalt.
Ex-Boxer und Olympiasieger Torsten May (39) etwa kann dem brutalen Sport überhaupt nichts abgewinnen. „Da gehen die Leute wie auf der Straße aufeinander los. Ein gesellschaftlicher Rückschritt, einfach asozial.“ Prof. Dr. Dr. Frank Schneider von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Universitätsklinikum Aachen vergleicht den Sport mit Horror-Filmen und Killer-Spielen: „Bei diesem Spektakel werden abartige niedere Instinkte bei den Zuschauern angesprochen“, so der Psychologe.
„Es werden brutale Schranken geöffnet, Grenzen der Gesellschaft überschritten.“ Schneider findet den Sport „schrecklich“, warnt vor Verharmlosung von Gewalt. Aus diesem Grund hatte der Kölner Stadtrat den Kampfabend einstimmig abgelehnt, die Verwaltung das Ganze aber als „sportähnliche Veranstaltung“ genehmigt. Auf Druck der Stadt Köln stimmte Veranstalter Marek Lieberberg einem Alterslimit von 18 Jahren zu.
Prof Dr. Dr. Schneider: „Viele Zuschauer sind schlichtweg dort, um zu sehen, wie Menschen ernsthaft verletzt werden.“ Laut dem Sportmediziner Dr. Karl-Heinz Moser liegt das Todesfall- oder Verletzungsrisiko bei „Ultimate Fighting“ aber unter dem des Profi-Boxens. Während der Veranstaltung in Köln werden übrigens vier Ärzte, zwei Sanitäterteams und zwei Krankenwagen vor Ort sein - für 20 Kämpfer.
@ www.express.de
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13. Juni 2009
Einlass: 17:30 Uhr
Erster Fight: 18:45 Uhr
Hauptkarte beginnt in der Halle um 21 Uhr, Übertragung im D:SF ab 23 Uhr
Alle Infos zur UFC-Autogrammstunde am 13.06.2009 in Köln
Preliminary Fights
- Welterweight Division: John Hathaway vs. Rick Story
- Heavyweight Division: Denis Stojnic vs. Stefan Struve
- Lightweight Division: Paul Kelly vs. Rolando Delgado
- Heavyweight Division: Mostapha Al Turk vs. Mirko Cro Cop
- Welterweight Division: Paul Taylor vs. Peter Sobotta
- Lightweight Division: Dennis Siver vs. Dale Hartt
- Lightweight Division: Terry Etim vs. Justin Buchholz
Main Card
- Lightweight Division: Spencer Fisher vs. Caol Uno
- Welterweight Division: Marcus Davis vs. Dan Hardy
- Welterweight Division: Mike Swick vs. Ben Saunders
- Heavyweight Division: Cheick Kongo vs. Cain Velasquez
- Catchweight Fight: Wanderlei Silva vs. Rich Franklin
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UFC 99 - The Comeback Bericht @ www.groundandpound.de
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Am gestrigen Samstag wurde in der Kölner Lanxess Arena Geschichte geschrieben, als mit UFC 99 – The Comeback das erste UFC Event auf deutschem Boden stattfand. Die Halle war, trotz teils negativer Vorberichte, gut gefüllt. Lediglich die obersten Ränge waren größtenteils leer und wurden abgedunkelt. Die Stimmung in der Halle war super, vor allem natürlich bei den Kämpfen der Publikumslieblinge, wie Mirko Cro Cop und Wanderlei Silva. Doch dazu später mehr.
Los ging es mit einer Begegnung zwischen Rick Story und John Hathaway. Einer guten Takedown von John Hathaway folgten mehrere Sweeps und Bodenarbeit von beiden. Nach dem Standup war es Story, der eine gute Takedown erzielte. Hathaway versuchte unzählige Kimuras aus der Rückenlage. Runde zwei begann mit einer guten Standup Phase. Hathaway wurde es schließlich zu bunt und er brachte Story zu Boden und versuchte eine Guillotine. Story konnte jedoch entkommen. Wenig später, nach einer kurzen Zeit im Stand, war es Story, der einen Guillotine Choke versuchte, doch Hathaway konnte ebenfalls entwischen. Der dritte Durchgang verlief mit längeren Standpassagen und viel Clincharbeit am Zaun. Kurz vor Ende der Runde cuttete Hathaway seinen Gegner mit einem ansatzlosen Ellenbogen im Stand und wurde wenige Sekunden später zum einstimmigen Punktsieger erklärt.
Die jeweils eigene Zukunft in der UFC stand im nächsten Fight des Abends für zwei Kämpfer auf dem Spiel. Denis Stojnic traf auf Stefan Struve. Beide zeigten in der UFC eine bisher eher bescheidene Leistung. Der Verlierer dieses Kampfes galt bereits im Vorfeld als so gut wie entlassen. Stojnic wollte vom Standkampf nicht sonderlich viel wissen, sondern stürmte sofort zum Clinch. Struve versuchte das für sich zu nutzen, scheiterte jedoch mit seiner Trip Takedown, weshalb Stojnic in dessen Guard landete. Struve versuchte einen Armhebel, als Antwort auf Stojnics Schläge. Der gelang ihm jedoch nicht, so poundete Stojnic weiter und cuttete Struve böse an der Stirn. Der Kampf wurde kurz unterbrochen, damit der Ringarzt sich den Cut genauer ansehen konnte. Alles war aber in Ordnung und der Kampf lief weiter. In Runde zweite wollte Stojnic das schnelle Finish und überrannte Struve mit einer Art Tackle. Er versuchte durch Ground & Pound zu beenden, doch Struve holte sich den Rücken und sicherte sich, nach mehreren Versuchen und viel Arbeit, den Mata Leon.
BJJ Spezialist Roli Delgado versucht nach einer zügigen Trip Takedown einen Mata Leon, bei Gegner Paul Kelly. Als dieser nicht klappte, probierte er einen Triangle Choke. Doch auch im Stand konnte er glänzen: Mit einer Spinning Back Fist nämlich. Zu Beginn der zweiten Runde muss er jedoch einen harten Treffer Kellys einstecken und rettet sich sofort in den Clinch. Einer Takedown folgten diverse Submissionversuche, die Kelly allerdings gut parieren konnte. Er antwortete dafür mit hartem Ground & Pound. Auch in der dritten Runde war Kelly besser im Stand. Ging der Kampf auf den Boden, ließ er Delgado entweder aufstehen oder poundete hart nach unten. Diese Taktik sicherte ihm nach drei Runden den einstimmigen Punktsieg.
Peter Sobotta, das deutsche Nachwuchstalent, bekam mit Paul Taylor einen erfahrenen Veteranen vor die Fäuste, der an diesem Abend einfach einen Tick zu stark war, für den sympathischen Kämpfer aus Geißlingen. Taylor fuhr über die komplette Distanz von drei Runden eine clevere Taktik und hielt Sobotta auf Distanz, mit langen Händen und harten Lowkicks. Takedowns verteidigte der Brite tadellos, was es für unseren Grapplingspezialisten schwer machte, sein komplettes Potential abzurufen. Der Punktsieger war schließlich Haudegen Paul Taylor. Trotz der Niederlage im ersten UFC Kampf konnte sich Peter natürlich dennoch der Unterstützung seiner zahlreich angereisten und lautstarken Fans sicher sein, die auch beim nächsten Mal wieder Stimmung für ihn machen werden.
Im nächsten Kampf erwartete uns auch schon der zweite deutsche Kämpfer auf der Card. Dennis Siver hatte einen recht kurzen Arbeitstag, denn er konnte seinen Gegner Dale Hartt bereits in der ersten Runde zur Aufgabe zwingen. Zu Beginn der ersten Runde präsentierte Siver sein überlegenes Striking und landete einige schöne Treffer, wurde anschließend jedoch recht zügig zu Boden gebracht. Dort boten uns beide Kämpfer ein schönes Vor und Zurück, Siver mit einem Armhebelversuch, Hartt mit einer Gillotine. Siver war es jedoch letztendendes, dem eine Submission gelang: Mit einem schönen Mata Leon sicherte er sich den Sieg und feierte vor lauthals jubelndem, einheimischem Publikum. Zweifellos ein toller Moment für Dennis Siver, den der hauptberufliche KfZ-Meister sich redlich verdient hat.
Justin Buchholz hatte es nicht einfach gegen Thaiboxer und Luta Livre Blaugurt Terry Etim. Der Engländer konnte Buchholz in Runde zwei der Begegnung mit einem schulmäßigen Anaconda Choke besiegen. Ringer Buchholz hatte der brasilianischen Würgetechnik nichts entgegenzusetzen.
Damit war der letzte Vorkampf vorbei und nach einer kleinen Pause erwarteten uns die heiß ersehnten Hauptkämpfe des Abends. Los ging es mit dem extrem gehypten Hassmatch zwischen Dan Hardy und Marcus Davis. Nach vorsichtigem Abtasten landete Davis eine gute Takedown, doch Hardy konnte sofort wieder aufstehen. Es ist wohl bezeichnend, wenn ein Boxer auf den Boden will. Davis musste harte Hände nehmen, clinchte und machte einen Judo-Wurf mit Hardy. Auch in Runde zwei wirkte Hardy im Stand besser, bewegte sich sehr gut. Plötzlich konterte Hardy eine Attacke seines Gegners mit einem Highkick. Der fiel daraufhin sofort um und Hardy wollte ihn mit Ground & Pound finalisieren. Davis rettet sich jedoch und klammert erst einmal . Er versuchte einen Armbar, der jedoch missglückte. Beide wurden aufgestellt und schlugen harte Hände. Jeder von beiden musste eine krachende nehmen. Zu Beginn der dritten traf Davis mit einer harten Hand und schickte Hardy auf die Bretter. Hardy schien jedoch voll bei Sinnen, sweepte und cuttete Davis mit einem Ellenbogenschlag. Am Ende trug er einen Punktsieg davon, durch Split Decision.
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Die Erwartungen an den nächsten Kampf waren hoch, wurden jedoch leider nicht ganz erfüllt. MMA Veteran Caol Uno feierte nach fünf Jahren sein UFC Comeback und bekam es mit Spencer Fisher zu tun. Beide gingen sehr vorsichtig zu werke. Uno wurde das eine oder andere Mal getroffen und versuchte seinerseits unzählige Takedowns, die Fisher allerdings jedes Mal sehr gut verteidigte. Ansonsten wurde die Runde durch Clincharbeit am Zaun bestimmt. Auch die zweite Runde war durchwachsen. Erwähnenswert waren lediglich die guten Schläge im Clinch von Caol Uno und die harten Knie am Boden von Spencer Fisher. Auch Runde drei verlief nicht anders, kurz vor Ende des Kampfes bekam Uno zwar noch einmal die Mount, konnte mit dem Ground & Pound jedoch nicht den Kampf vorzeitig beenden. Der Sieger durch Split Decision war schließlich Spencer Fisher.
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Mike „Quick“ Swick wollte einen weiteren Schritt in Richtung Titelkampf machen und begegnete Ben Saunders im Octagon. Beide boten zunächst wenig Action, Saunders suchte direkt den Clinch. Sowohl am Boden, als auch im Stand wurde gehalten und wenig passierte. In Runde zwei kam etwas Bewegung in die Sache, als Swick seinen Gegner etwa in der Mitte der Runde erwischte. Saunders war merklich gerockt und wurde daraufhin von Swick verfolgt. Nach ein wenig Ground & Pound verbesserte der TUF 1 Teilnehmer Swick seine Bilanz auf 9-1 mit einem TKO Sieg.
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Nun sollte die Halle kochen. Die zahlreich mitgereisten kroatischen Fans von Mirko „Cro Cop“ Filipovic machten Stimmung ohne Ende. Dessen Gegner Mostapha al Turk hatte nach Cheick Kongo nun bereits den zweiten gefährlichen Striker als Gegner im Octagon. Er machte von Beginn an viel Druck und trieb Cro Cop zurück. Der Kroate traf jedoch kurz darauf eine Rechte und jagte al Turk durch den Käfig. Der fiel zu Boden, verteidigte sich aber gut gegen das anschließende Ground & Pound Cro Cops. Wie man es von Filipovic kennt, winkte er al Turk zurück nach oben. Wieder im Stand griff er direkt wieder an, traf al Turk dabei allerdings mit einem Finger in den Augen. In der Wiederholung sah das ganze sehr schmerzhaft aus. Al Turk drehte sich weg und hielt sich das Auge, der Ref ging jedoch nicht dazwischen, sondern ließ Cro Cop gewähren, der al Turk gnadenlos mit Schlägen finishte.
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Im vorletzten Kampf des Abends traf Schwergewichtshoffnung Cain Velasquez auf den französischen Kickboxer Cheick Kongo. Der imposante Hüne hatte allerdings schlechte Karte gegen den versierten Ringer Velasquez. Über drei Runde brachte dieser seinen Gegner nach Belieben zu Boden und kontrollierte ihn dort komplett. Er deckte Kongo mit Schlägen ein und versuchte verschiedenste Submissions. In Gefahr war Velasquez lediglich am Anfang jeder Runde, als Kongo ihn jedes Mal hart traf, danach allerdings sofort zu Boden gebracht wurde. Anzurechnen ist hier Kongos extreme Zähigkeit am Boden, trotz des technischen Unvermögens. Sieger nach Punkten: Cain Velasquez.
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Nun war es Zeit und die Halle kochte. Man hatte das Gefühl, jeder hier kam ausschließlich wegen Wanderlei Silva. Bei seinem Einlauf frenetisch gefeiert, erwartete er schließlich seinen Gegner im Octagon: Rich „Ace“ Franklin. Überraschenderweise zeigte Wanderlei nach einigem Abtasten eine Takedown und arbeitete anschließend aus Franklins Guard. Nachdem beide wieder aufstanden, versuchte Wanderlei aus dem Clich eine Guillotine, rutschte jedoch ab und hatte Franklin plötzlich in seiner Guard. Beide standen wieder auf und Silva musste die eine oder andere Hand Franklins nehmen. In Runde zwei begannen die Beiden endlich Bomben zu schlagen. Beide nahmen harte Treffer, was das Publikum mit lautstarkem Jubel belohnte. Wanderlei ließ es sich nicht nehmen, während des Fights das Publikum zu animieren, noch mehr zu jubeln, was mit einer unglaublichen Geräuschkulisse der anwesenden Zuschauer beantwortet wurde. Kurzzeitig hatte Silva seinen Gegner sogar im Thai Clinch, zeigte jedoch keines seiner berüchtigten Knie. Nach einer ebenso hart umkämpften dritten Runde ging die Entscheidung an die Punktrichter. In deren Schuhen wollte man nicht stecken. Was für ein enger Kampf. Am Ende sicherte sich Rich Franklin den Punktsieg.
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Ein krönender Abschluss für eine erste UFC Veranstaltung in Deutschland, die hoffentlich nicht die letzte sein wird.[INDENT][INDENT]Hier die Ergebnisse im Überblick:
John Hathaway besiegte Rick Story nach Punkten
Stefan Struve besiegte Denis Stojnic durch Mata Leon (Rd. 2)
Paul Kelly besiegte Roli Delgado nach Punkten
Paul Taylor besiegte Peter Sobotta nach Punkten
Dennis Siver besiegte Dale Hartt durch Mata Leon (Rd. 1)
Terry Etim besiegte Justin Buchholz durch Anaconda Choke (Rd. 2)
Dan Hardy besiegte Marcus Davis nach Punkten (Split)
Spencer Fisher besiegte Caol Uno nach Punkten (Split)
Mike Swick besiegte Spencer Fisher durch TKO (Rd. 2)
Mirko Filipovic besiegte Mostapha al Turk durch TKO (Rd. 1)
Cain Velasquez besiegte Cheick Kongo nach Punkten
Rich Franklin besiegte Wanderlei Silva nach Punkten
Edit
Soweit scheint die Veranstaltung ein voller Erfolg geworden zu sein.
Auch wenn der Halleneintritt bekanntlich auf ab 18er hochgesetzt
wurde- waren laut DSF bis 12.000 Leute in der Halle ! Und Super
Stimmung herrschte auf jeden Fall -die selbst noch bei der TV
Übertragung famos überkam. Der Liebling der Massen war natürlich
der Striker Wanderlei, der aber leider nach Punkten gegen Franklin
verlor. Und damit must er sich erstmal wieder hinten anstellen @
einen Titelfight gegen Anderson Silva.
Geändert von Anykey (14.06.2009 um 23:14 Uhr)
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UFC 99 - The Comeback Pressekonferenz @ www.groundandpound.de
Direkt im Anschluss an das Live Event UFC 99 - The Comeback, wurden alle anwesenden Journalisten zur Pressekonferenz, eine Etage tiefer, in die Katakomben der Kölner Lanxess Arena gebeten. Anwesend waren neben UFC Präsident Dana White noch Peter Sobotta, Dan Hardy, Wanderlei Silva, Rich Franklin, Cain Velasquez, Dennis Siver, Terry Etim und Stefan Struve.
Dana White:
Der UFC Präsident erklärte, die Show sei ein riesiger Erfolg gewesen. Mit einer vollen Halle und einem super Publikum habe man klar gemacht, dass die UFC auch in Europa erfolgreich sein könne. Im Anschluss an UFC 99 werde man in ganz Deutschland Effekte beobachten: Kampfportschulen werden aus dem Boden schießen und es wird immer mehr kleinere MMA Events geben. Dass die Medien eher negativ Berichten sieht White gelassen.
„Alles braucht seine Zeit“, sagte er. „In den Staaten waren die Journalisten früher genauso. Heute sind die selben Leute Fans dieses Sports. Natürlich gibt es Blut, es ist schließlich ein Vollkontaktkampfsport. Aber ist eine tolle Sportart mit tollen Menschen. Zum Beispiel Peter Sobotta, über den sich viele Journalisten sehr positiv geäußert haben."
Auf die Frage ob die UFC nach Deutschland zurückkommen wird, sagte Dana White, dass dies auf jeden Fall geschehen werde. Jedoch noch nicht in diesem Jahr, sondern erst 2010. Als nächstes plane man erst einmal den Markteinstieg in Frankreich und diversen anderen Ländern. Die Niederlage des Franzosen Cheick Kongo würde diesen auch keineswegs erschweren, das schöne an MMA sei nämlich, dass jeder jeden anfeuert, unabhängig von der Nationalität. Zudem habe Cheick Kongo „überhaupt nichts verloren“, beide Kämpfer hätten sich einen Wahnsinnskampf geliefert, in dem sich Schwergewichte wie Mittelgewichte bewegten.
Rich Franklin:
Franklin kam etwas später dazu und beantwortete zunächst einmal einige Fragen zu seiner Taktik gegen den gefürchteten Striker Wanderlei Silva. Der Plan sei gewesen, mit viel Beinarbeit den gefährlichen Attacken Silvas aus dem Weg zu gehen. Er gab allerdings zu, in Runde zwei einmal heftig gerockt worden zu sein. Er war kurz zu inaktiv und wurde von Wanderlei erwischt. Da „wurde kurzzeitig alles schwarz“.
Auf die Frage, wie er sich denn fühlte als zum ersten Mal überhaupt die Zuschauer eher gegen ihn waren, weil die gesamte Halle hinter Silva stand, sagte er, er verstehe es. Er sei selbst früher ein Fan von Silva gewesen. Er ist der Meinung, dass ein Wanderlei Silva im Mittelgewicht eine sehr große Gefahr darstellen wird.
Natürlich wurde Franklin nach seinem Training mit Anderson Silva befragt. Er bestätigte, dass Anderson ein toller Trainingspartner sei, er habe jedoch keine geheimen Tricks oder ein Allheilmittel gegen Wanderlei Silva von ihm lernen können.
Wie es mit den Gewichtswechseln nun weitergeht und ob Franklin nun im Halbschwer- oder wieder im Mittelgewicht kämpfen wird, beantwortete Dana White mit einem Grinsen: Franklin würde im Weltergewicht gegen Mike Swick antreten. Die anwesenden Pressevertreter lachten herzhaft. Laut White erwartet Franklin nun erst einmal ein großer Fight im Halbschwergewicht.
Wanderlei Silva:
Wanderlei möchte unbedingt ein Rematch:
„Die Show war unglaublich. Die Zuschauer, ich weiß gar nicht wie viele da standen, der Boden fing an zu wackeln. Bitte… ich möchte ein Rematch. Ich weiß es war die Meinung der Punktrichter, aber ich denke ich habe gewonnen. Es war der Kampf des Abends. Ich will ein Rematch.”
Auf die Frage, ob er vor dem großen Hauptkampf besonderen Druck verspürt hätte, weil es ja auch die erste Show in einem neuen Land war, sagte er, er liebe den Druck und das Feeling und erzählte mehrere Minuten lang, wie sehr er die Unterstützung der Fans schätze. Dana White erntete danach erneut die Lacher der Anwesenden Medienvertreter, als er Silvas ellenlange Rede abschloss mit: „Die Übersetzung davon lautet: Er hatte absolut keinen Druck.“
Auf die Vorsichtige Frage, wie Wanderleis Zukunft aussehe und ob er über einen eventuellen Rücktritt nachdenke, sagte er:
„Ich habe mir über die Zukunft noch keine Gedanken gemacht. Der Grund warum ich noch kämpfe sind meine Fans. Ich liebe das Gefühl, wenn sie mich unterstützen. Ich habe ihnen gegenüber eine große Verantwortung, denn sie stehen hinter mir.“
Im Anschluss an die Presskonferenz befragte Ground & Pound Wanderlei Silva noch einmal exklusiv, ob die Gerüchte über einen Kampf gegen Anderson Silva stimmen und ob dieser Fight der nächste für ihn sei. Er verneinte dies, er müsse auf Grund seiner Niederlage zunächst erst wieder den einen oder anderen Kampf gewinnen, bevor er gegen Anderson randürfe. Auf die Frage ob er denn gern gegen ihn kämpfen würde sagte er kurz und knapp:
„Ja. Sehr gerne.“
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Köln - OB-Kandidaten
Nie wieder Käfig-Kampf
Fiese Würge-Attacken, blutüberströmte Kämpfer, nach Gewalt lechzende Fans: Das war der Free Fight der „Ultimate Fight Championship“ (UFC) in der Lanxess-Arena.
Die Kölner OB-Kandidaten Jürgen Roters (SPD) und Peter Kurth (CDU) zogen sofort Konsequenzen. Ihre Forderung: Nie wieder Käfig-Kampf in Köln.
„Diese angebliche Sportveranstaltung hat uns in unseren Befürchtungen bestätigt“, sagt Jürgen Roters. Der ehemalige Polizeipräsident sieht im Käfigkampf einen „Beitrag zur Verrohung unser Gesellschaft. Das wollen wir in Köln nicht.“
Peter Kurth, OB-Kandidat der CDU, sieht es ähnlich: „Die Politik sollte weiter alles daransetzen, derartige Veranstaltungen auszuschließen.“ Der Stadtrat hatte sich im Vorfeld einstimmig dagegen ausgesprochen, konnte aus juristischen Gründen aber kein generelles Verbot erwirken.
Die strikte Ablehnung der Politiker kommt nicht von ungefähr. Die Kölner Käfig-Kämpfe zeigten: Free Fight ist zu Recht umstritten. Fünf Stunden lang prügelten sich Kämpfer aus aller Welt vor gut 11.000 Zuschauern. Regeln: kaum zu erkennen. Strömendes Blut in jedem Kampf. In den Pausen zwischen den zwölf Kämpfen mussten Helfer den Käfig sauber wischen.
Heftig: der Würger von Dennis Siver aus Mannheim gegen den Briten Dale Hartt. Siver stemmte seinen Ellenbogen so lange gegen den Hals des am Boden liegenden Gegners, bis der Ringrichter ihn zum Sieger erklärte. Hartt lag danach japsend am Boden, kam kaum zu sich.
Justin Buchholz (25) aus Fairbanks/USA packte Terry Etim (23) aus Liverpool an den Beinen, schleuderte seinen Kopf auf den Boden.
Beim Wrestling starb Showkämpfer Mitsuharu Misawa (46) nach einer solchen Aktion. Was dort ein Unfall war, geschieht beim UFC bewusst. Die Fans aber waren begeistert.
Philipp (26) aus Gelsenkirchen: „Die Kämpfer zwingt ja keiner, in den Käfig zu steigen. Außerdem ist der Umgang untereinander fair.“ Für Veranstalter Marek Lieberberg „gleicht die Diskussion um die UFC einer Hetzjagd. Ich wünsche mir da mehr Fairness
Edit
Nach den vielen Positiven Resonanzen musste ja wieder sowas Folgen.
Die OB´ler nutzen doch jetzt in der Wahl eh alles und jenes - um auf sich
aufmerksam zu machen. Aber ist klar - jetzt hatten wir mal das Glück die
Champions League unter den MMA Promotion hier zu haben. Und
dann ist auf einmal das Geschreie groß ?! Aber wie viele kleine unzählige
MMA Veranstaltungen in Köln rund um Köln- in ganz Deutschland haben wir.
Dafür interessieren sich doch dann auch nicht -weil die Medienpräsenz ihnen
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So wie der Ringboden aussah, waren die Preliminary Fights bestimmt recht blutig.
Hoffe wirklich, das die UFC in Deutschland weiter wächst und DSF sich die rechte nicht mehr leisten kann. Ist echt kacke, wenn man zwischen den Sex-Hotline Werbungen immer die Kämpfe gucken muss...
XBL Gamertag/ PSN-ID: mitchbrv
Leider bietet sich doch kein anderer Sender als D:SF an.
Europort hatte ja mal PrideFC im Fightclub –
das ist aber dann irgendwann aus dem Programm
geflogen.
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