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Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Der Review Thread

  1. #1
    Inventar (Mod) Avatar von DeMode
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    Gamertag: Jimmy Bod PSN ID: Jimmy_Bod

    Standard Der Review Thread

    In diesem Thread darf jeder Reviews zu Spielen Posten. Die Reviews sind formlos.


    Ein paar Regeln:
    • Jeder Beitrag muß mit einem Titel versehen werden: z.B. Review "Resident Evil 5" [360]
    • Als allgemeine Empfehlung können folgende freiwillige Angaben gemacht werden:
    -Story
    -Gameplay
    -Präsentation
    -Umfang und Extras
    -Fazit

    Es dürfen nur Reviews geschrieben werden. Diskussionen dazu oder allg. über das Spiel werden in den eigenen Spiele-Threads geführt.
    Grüße, Jimmy
    Geändert von DeMode (25.09.2009 um 13:10 Uhr)
    "...er trägt Ellenbogenflicken... nicht gerade Rock 'n Roll..."

    "if you can't make it good make it 3d"

  2. #2
    Inventar Avatar von Dodge
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    Gamertag: Melechesh

    Standard Review "Fifa 10" [360]

    Soooo, nachdem ich gestern ein paar Onlinematches gegen einen Kumpel gespielt habe und auch ein paar Matches gegen die KI, hier mal ein erster Eindruck:

    Es spielt sich 100%ig wie Fifa, leider. Wieso leider? Weil das in der Demo anders war. Evtl. bilde ich mir das nur ein, aber in der Demo schien die Spielgeschwindigkeit höher zu sein, viel höher. Als ich Fifa 10 einlegte war ich doch etwas enttäuscht, dass man dieses neue Spielgefühl wieder rausgenommen hat. Auch an der 360°-Steuerung wurde nochmal gedreht...die schien in der Demo etwas präsenter zu sein. In der Retail fügt sie sich zwar sehr gut ein und die Spieler lassen sich auch deutlich flüssiger steuern, die Präsenz aus der Demo wurde aber wieder entfernt (wers nicht glaubt soll mal direkt nach einer längeren Session die Demo anzocken...fällt dann sofort auf). Dennoch funktionieren plötzliche Richtungswechsel jetzt tadellos.

    Das soll nichtmal eine Kritik sein, ich bin einfach enttäuscht, dass es doch nur ein 09er-Update geworden ist.

    Grafisch hat sich nichts geändert, Gesichtsanimationen sehen etwas besser aus (aber noch lange nicht so gut wie die bei PES), wobei mir sowas bei einem Fussballspiel auch völlig egal ist.
    Generell ist an den Bewegungsanimationen gefeilt worden, besonders bei Zweikämpfen gut sichtbar, wobei hier die 360°-Steuerung wieder hervorsticht, da es nun möglich ist sich zum Gegner zu lehnen, nach dem Ball zu stochern etc. Früher lief man einfach hinterher und bekam den Ball...oder eben nicht.

    SEHR verwirrt hat mich die Schußkraftanzeige. Aus Fifa 09 kannte ich es so: Spieler läuft in den 16er, langsamer werden, Schußtaste anTIPPEN und der semmelt den Ball rein. Wer bei Fifa 10 nur antippt bekommt auch nur ein Schüßchen mit minimaler Kraft. Das ist eine extreme Umstellung für mich.

    Im Grunde bekomme ich mit Fifa 10 das Spiel welches ich im Vorfeld erwartet habe, aber nicht das, welches nach Spielen der Demo vorgegaukelt wurde.
    Einmal dachte ich, ich hätte unrecht. Aber ich hatte mich ausnahmsweise getäuscht.

  3. #3
    Inventar Avatar von Kahler Hahn
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    Gamertag: Kahler Hahn PSN ID: Kahler_Hahn

    Standard Halo 3 - ODST

    Ich hab letzte Woche ja mal ne ordentlicher Runde mit Mitch geODST und hier nun meine Eindrücke:

    Grafik:
    Klar... Halo 3 war schon nicht gerade der Bringer und seitdem ist die Entwicklung ja auch nicht stehengeblieben. ODST sieht zwar hübscher aus als H3, aber abgesehen von einigen echt hübschen Explosionen und dem coolen Aufbaueffekt wenn man das Visir aufsetzt meist recht unspektakulär, dafür aber flüssig wie Wasser.

    Akustik:
    Der Soundtrack ist richtig klasse. Es bleibt nicht nur bei den aus Halo bekannten klassischen Klängen, sondern es kommen plötzlich zB Egitarren hinzu... Mein Higlight in der Hinsicht: Die jazzig angehauchte Musik die teilweise in New Mombasa läuft - sehr Stimmungsvoll

    Atmosphäre:
    Ich hab Halo 1 und 2 nie gespielt und kann daher nur mit Halo 3 vergleichen, aber von der Atmosphäre her find ich ODST merkbar besser als H3. Allein weil man "Die Gesichter hinter der Maske" kennt kommt einem das ganze nicht so kühl vor wie in H3 und auch das ganze Setting wirkt irgendwie beklemmender und düsterer.

    Multiplayer:
    Die Story im Multiplayer bei gehobenem Schwierigkeitsgrad ist vielleicht neben der GOW-Serie (und natürlich L4D) das spassigste was ich bisher in dieser Gen im Co-op gespielt hab. Wie oft haben Mitch und ich die Angriffe koordiniert weil wir sonst keinen Stich gesehen hätten?
    So mus Co-op aussehen
    Der Feuergefechtsmodus wurde bisher nur kurz angetestet, macht definitiv Spass, aber an die Horde von GOW2 kommt bisher nichts ran

    Fazit:
    Auch mir als "nicht Halo Fan" machts echt richtig Spass und daher würde ichs jedem empfehlen der was mit Shootern anfangen kann


    PS:
    wer räschtschraipfehla vindet kan si behalten... spiel nebenbei Shift und von daher bin ich nicht 100%ig bei der Sache
    - Kennst du real life?
    - Ne schick mir mal nen Link


  4. #4
    Inventar Avatar von Toshi
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    Standard Risen [XBox 360]

    Mein Risen Test im Twitter Style:

    12:10
    Öffne die Verpackung.
    Das wichtigste Vorweg: Sie riecht grandios. Ich hab kaum noch so ein gutes Spiel gerochen. Wenn die Verpackung schon so gut riecht, kann das Spiel nur fabulös sein.

    12:13
    Starte die Installation auf HDD.
    Boah, die Installation geht total schnell.

    12:14
    Installation bei 30%

    12:17
    Installation abgeschossen.
    Hat nur ca. 3-4 Minuten gedauert, hatte bisher noch kein einziges so schnell installierendes Spiel.

    12:18
    Das auf HDD installierte Spiel ist nur 2,5 GB groß, lol!
    Wer sagt da nochmal dass DVD zu klein wären, da kämen wir ja fast noch mit CDs aus.

    12:19
    Starte jetzt und probiers mal etwas aus.

    14:28-15:30
    Sodale, jetzt habe ich mir mal einen ersten Eindruck davon verschafft. So weit bin ich noch nicht gekommen (der Perfektionist lässt nichts liegen), aber trotzdem mal hier meine ersten Eindrücke bzw. mein ...



    Pre-Review:

    Grafik
    Tja, es gibt wirklich viele sehr hässliche Texturen (und wenn ich sehr hässlich sage, dann meine ich das auch so), da braucht man nicht drum rum reden. Vor allem viele der Steine (teils ganze Steinwände) sehen richtig übel aus. Irgendwie gefällt mir die Grafik aber trotzdem. Es hat so einen märchenhaften Charme.
    Den hässlichen Texturen usw. stehen aber auch einige, nach meinem empfinden, einige recht schicke grafische Details gegenüber. Die Sonnen-/Lichteffekt finde ich beispielweise wirklich sehr schön, sieht ähnlich wie in den Trailern der PC Version aus. Auch der Himmel (inkl. der Wolken) sieht sehr schön aus (wobei die bloße Sonne selbst scheiße aussieht^^). Der Himmel ist recht weit "oben" so dass es einem das Gefühl von Freiheit und einer riesigen epischen Welt sehr gut vermittelt.
    Die Gebüsche/Bäume/Palmen haben zwar teils auch ärmliche Texturen, bewegen sich aber alle ansich recht schick im Wind. Für solche Effekte (die bestimmt recht Rechenaufwendig sind) mussten wohl u. a. die Texturen herhalten.

    Die Sichtweite ist auch akzeptabel. Allgemein ist eine Tiefenunschärfe in der Entfernung vorhanden, die dem Spiel allerdings gut steht, denn ich denke dadurch werden einige "Problemzonen" kaschiert.

    Was die Schriftgröße angeht ist, die ist wirklich relativ klein. Auf meinem 42 Zöller kann ich aus 3 Metern Sitzentfernung aber schon noch ganz gut lesen, alsozumindest für mich nicht so dramatisch.
    Ich denke mal die Tester haben es so auf 32" TVs gespielt, da kanns gut sein dass es aus 3 Metern etwas schwer mit der Schrift wird.


    Steuerung
    Die Steuerung hat bei Risen so ihre Eigenheiten. Zum beispiel springt man mit Druck auf den rechten Stick. Anfangs fühlt sie sich insgesamt aber trotzdem ganz in Ordnung an, allerdings bemerkt man nach einer gewissen Zeit einige ihrer Tücken.
    Wie es schon in den Tests erwähnt wurde, ist sie anfangs in den kämpfen recht frustrierend. Ansich ist die Empfindlichkeit der Sticks ganz gut, aber in den Kämpfen ist es manchmal etwas hektisch und nicht so einfach die Gegner anzuvisieren. Teils hält man den Stick nämlich schon nach rechts oder links während man noch eine Aktion ausführt und irgendwie zieht es dann etwas von der Geschwindigkeit mit und geht zu weit ... schwer zu erklären, aber das seht ihr schon selbst wenn ihr es spielt.
    Ich denke nach einer Weile gewöhnt man sich schon daran, aber die Steuerung ist insgesamt schon eher unteres Niveau, mMn trotzdem aber kein Grund auf das Spiel zu verzichten.

    Auch ist das Handling im Inventar ist anfangs recht unverständlich bzw. umständlich, aber nach einiger Zeit gehts schon und man entwickelt eine Routine im Handling.
    Übrigens bleibt das Spielgeschehen beim öffnen des Inventar (um z. B. während eines Kampfs einen Heiltrank einzuwerfen) NICHT stehen, also zumidnest nicht komplett. Befindet man sich gerade im Kampf und öffnet das Inventar, so greifen einen die Gegner nicht mehr an, sind allerdings auch nicht komplett erstartt, sondern bleiben halt einfach da neben einem normal stehen.


    Spielwelt
    Die Spielwelt (so wenig ich bisher davon auch gesehen habe) gefällt mir bisher recht gut.
    Nach einer anfänglichen kurzen Cutscene steigt man schon recht promt ins Spielgeschehen. Zu Beginn am Strand ist man anfangs eventuell etwas enttäuscht von der Grafik, aber wenn man sich dan mit den Texturen abgefunden hat und dem kleinen, den Berg hinauf schlängelnden Weg folgt und erstmals etwas weiter oben auf einem Platon steht, wirkt die Welt doch sehr schön. Das coole ist dass man anfangs nur den kleinen Weg sieht und später bemerkt man dann dass man nun praktisch direkt über dem vorigen Weg ist und kann nach unten auf diesen herab schauen. Solche Höhenunterschiede finde ich sehr cool, das ist mal deutlich besser als irgendwelche Ebenen Welten.
    Nach den bisherigen Videos dacht ich übrigens dass da am Anfang nur komplett vorgegebene kleine Wege sind, allerdings kann man auch direkt durch den "Dschungel" wandern, muss also nciht auf den Pfaden entlang. Durch Hupfen usw. kommt man wie aus Gothic gewohnt fast überall hin, das gibt einen auch wieder dieses schöne Freiheitsgefühl.

    Die Jungs von PB haben sich auch wieder einige witzige Dinge ausgedacht, in die erste Falle bin ich schon reingetappt!

    Was ich noch etwas desillusionierend/unpassend finde, ist dass man die Pflanzen, die man sammeln kann, diesmal eben nicht so schön, unauffällig in die Welt integriert hat, sondern diese riesen Pflanzen Dinger total auffällig mittein hinein gepatzt hat.

    Ladezeiten gibt es ansich nur beim Spielstand laden (diese sind übrigens eher lang), ansonsten läuft alles in einem Fluss. Bloß an bestimmten Punkten, wo die Autosavefunktion einsetzt, gibt es einen kleinen Hänger/Ruckler. Das Spiel selbst läuft wirklich insgesamt sehr flüssig, nur manchmal, wenn man z. B. gerade in einer Höhle mit einer Fackel unterwegs ist geht die Framerate etwas in den Keller unter es enstehen leichte bis mittlere Slowdowns, glaube ich zumindest beobachtet zu haben. Das liegt wohl an der Fackel, da durch diese ja wieder alle möglichen Schatten berechnet werden müssen. Aber wie gehabt, die Framerate ist alles in allem gut.


    Charaktere
    Kp, was sich Piranha Bytes dabei gedacht hat, aber der Held sieht wirklich sowas von charakterlos aus. Die Stimme passt glücklicherweise überhaupt nicht zum Charakter, denn die ist wiederrum gewohnt sympathisch. Umgekehrt wäre es schlimmer, aber so können (und tun) sie den Charakter wenigstens austauschen.

    Die Charaktermodelle der NPCs sehen auch nicht besonders gut aus, aber sympathisch sindsie trotzdem, die Synchro istnämlich auch bei denen recht gut und ein bisschen Gothic Feeling kommt bei den Dialogen auch wieder auf.


    Fazit
    Wär einen guten PC besitzt, sollte sich das Spiel natürlich eher auch für diesen, als für die Xbox, kaufen. Als reiner Konsolero sollte man mMn aber auch nicht darauf verzichten, es ist auch auf der 360 noch immer gut spielbar, man muss sich nur mit der gesamten grafisch ziemlich schwachen Kulisse (also in erster Linie der Last Gen Texturen) abfinden.
    Der Spielspaß ist auf jeden Fall wieder hoch und die Welt selbst ist wunderschön.





    meine weiteren Erkenntnisse aus Risen
    - Gehe nach einem Schiffsbruch nicht gleich wieder raus ins Wasser, man weiß nie was da für Bestien auf einen Warten.
    - Gnome führen immer erstmal einen kleines Kriegstänzchen auf, bevor sie angreifen.
    - Lass nichts aus, steige hinunter in die Tiefen der Tempel, du wirst mit Achievements belohnt.
    - Sei nett zu den Frauen und rete sie wenn möglich, auch hier erwarten dich Achievements.



    Falls ihr noch was wissen wollt, fragt ruhig. Ich werde sicher auch noch was ergänzen, habe bestimmt einiges vergessen.
    Geändert von Robin (03.10.2009 um 17:49 Uhr) Grund: Ich war mal so frei das hierher zu kopieren

  5. #5
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    Standard Williams Pinball Classics [PS3][Multi]

    Williams Pinball Classics oder auch


    Pinball Hall of Fame: The Williams Collection

    Wer gerne flippert und, wie ich, in der Jugendzeit viel Zeit mit diesen Kästen verbracht hat, wird sich in der folgenden Liste sicher wiederfinden:
    Jive Time (1970)
    Gorgar (1979)
    Firepower (1980)
    Black Knight (1980)
    Space Shuttle (1984)
    Sorcerer (1985)
    Pin*Bot (1987)
    Taxi (1988)
    Funhouse (1990)
    Whirlwind (1990)
    Tales of the Arabian Nights (1996)
    Medieval Madness (1997)
    No Good Gofers (1997)
    Wer davon nicht mindestens 3 Tische kennt, ist offensichtlich zu jung *g*

    Die Tische sind sehr gut, ich würde sagen 1:1 übernommen worden und allesamt gut spielbar.
    Auch solche Sachen wie die Durchläufer bei Gorgar passieren regelmässig
    Die Reaktion erfolgt sofort, es gibt kein Delay wie bei ZEN Pinball.
    Als Spielvarianten stehen Arcade oder Challenge zur Verfügung. Bei der Challenge muß eine vorgegebene Punktzahl erreicht werden, um zum nächsten Tisch zu gelangen. Max. 3 Anläufe gibt es. Wer ein wenig geschickt ist, bekommt das hin.
    Im Arcademodus können die Tische einzeln angewählt werden, wobei manche erst noch freigespielt werden müssen. Jeder Tisch hat 5 Aufgaben, die erledigt werden können. Hat man alle Aufgaben geschafft, kann man sich einen Tisch aussuchen, den man freischaltet.
    Dennoch kosten viele Tische Credits, die aber sehr leicht erspielt werden können, indem gute Leistungen gezeigt werden.... ich habe so knapp an die 300 Credits nach 3 Stunden Spielzeit *g*

    Geflippert wird über die Schultertasten, abgeschossen mit dem rechten Stick, am Tisch geruckelt mit dem linken Stick.

    Trophäen gibt es für einen Eintrag in die High Scores, bronze und zusätzlich eine goldene Trophy, wenn alle Tische freigespielt wurden.

    Der Spielspaß ist da, eine leichte und gut spielbare Alternative zu ZEN Pinball.

    Meine Wertung 8/10
    VG Achim
    Trophy-Ranking
    Wenn Don Montana Jones mit Harry Megamind auf dem 3fach unbekannten Fußballplatz in L.A. einen trivialen Quizz löst, erneut einen Drachen erlegt und dann im Regen auf den Rasen shift und dabei von der Karibik träumt, fühlen sich beide ganz oben im wolkigen Doppel-Putter Paradies

  6. #6
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    Uncharted 2 - Review


    Story

    Die Story erfüllt ihren Zweck, ist aber nicht besonders herausragend, eben nichts besonderes. Schlecht ist sie allerdings auch keinesfalls, sie macht definitiv auch viel Spaß, ist spannend und man möchte auch immer wissen wie es weitergeht, aber sie ist eben recht oberflächlich gehalten.

    Was ich noch etwas komisch fand war, dass ich manchmal nicht mal mehr genau wusste was nun wirklich mein Ziel (bzw. das von Drake) war. Natürlich weiß man, dass man ansich den Cintamani Stein sucht, aber irgendwie passiert dann dauernd nochmal was anderes und man hat wieder ein anderes Primärziel.
    Z. B. hetzt man einmal schnell Chloe am Zug hinterher und kurz darauf spaziert man mal schnell kurz aus dem sehr dubiosen Grund, dass der "Schäfer" einem da zeigen will was aus seiner Expetition geworden ist, in irgendwelchen Eishölen herum. Wieso sollte man sich darauf einlassen und wieso kann der alte Sack nicht einfach sagen was mit seinen Leuten passiert ist.

    Gut das kann man pingelig nennen, aber gelegentlich hatte ich da das Ziel aus den Augen verloren. Ach und das Ende ist ja wohl gewohnt vorhersehbar:
    Das ganze Spiel über ist man hinter dem Cintamani Stein her und dann, wie bei Teil 1 ist dieser natürlich kein wirklicher Schatz, sondern das böse schlechthin und sorgt für Zombie-Viecher (und wie bei Teil 1 sind alle wieder von neuem ganz erstaunt, mittlerweile müssten die sich über sowas doch nicht mehr so sehr wundern?). Am schluss haben sie wieder gar nichts davon (bei UC1 bekamen sie immerhin etwas vom Schatz ab), außer dass Nathan und Chloe wieder zueinander gefunden haben.

    Der Storyaufbau erinnert irgendwie sehr stark an Uncharted 1, nur dass ich die Story selbst bei UC1 irgendwie etwas besser fand. Bei UC2 hetzte man eher nur von einem Ziel zum nächsten.
    Was ich vor allem komisch fand, was dass es mit keinem Wort angesprochen, geschwiege denn erklärt wurde, was mit Nathan und Elena in der Zeit zwischen UC1 zu UC2 passiert ist, da sie dann offensichtlich nichts mehr miteinander zu tun hatten.
    Die Spielzeit beträgt etwa 8-15 Stunden, je nachdem wie viel Zeit man sich lässt, was mMn ganz ok ist.

    Charaktere
    Die Charaktere selbst sind auch wieder sehr sympatisch (wenn auch Elena in Teil 1 noch etwas sympatischer rüber kam) und machen, die ansich aber eh sehr wohl äußerst spannende Story, durch ihren Charme noch um einiges interessanter, so dass es noch mehr Spaß macht.
    Schade ist nur dass Sully nur selten mit von der Partie ist, hoffentlich ist er dafür bei Uncharted 3 wieder mehr dabei.


    Gameplay

    Uncharted 2 spiel sich insgesamt fast komplett gleich wie Uncharted 1. Soll heißen: auch hier setzt Naughty Dog (Entwickler) nicht auf neues, sondern erneut auf altbewertes und versucht dies zu perfektionieren, was alles in allem auch gut geklappt hat. Es spielt sich sehr leicht von der Hand, das Gameplay ist gut, aber eben auch Standard.
    Die Verteilung von Schusswechsel zu Rätsel-/Sprung-Einlagen ist nach meinem empfinden ca. so 70:30.


    Presentation

    Vor allem bei der Inszenierung punktet Uncharted 2. Man kommt sich wirklich wie in einem total fesselnden Hollywood Action Blockbuster vor. Kamerafahrten, Blickwinkel, Tiefenunschärfe... einfach alles stimmt hier. Auch sind sämtliche Übergänge einfach nahtlos und perfekt gemacht. Da haben die Entwickler spitzenarbeit geleistet, bisher gibt es kaum Spiele mit ähnlich guter Inszenierung, die solch eine filmische Atmosphäre aufkommen lassen (was durchaus sehr positiv ist).

    Auch der Sountrack (der mMn eine der wichtigstenen Komponente eines Videospiels ist) ist ausgezeichnet. Es kommt sofort richtiges Abenteuer-Feeling auf, sobald der Uncharted 2 Soundtrack erklingt. Er passt perfekt zum Spiel, hebt die Atmosphäre nochmal stark an und sorgt für ein einmaliges Spielerlebnis.


    Grafik

    Mit Uncharted 2 erwartet einen ein grafisches und technisches Feuerwerk. Es ist einfach absolute Referenz (Konsolen-)Plattformübergreifend. Soviel Bewegung (von Bäumen, Gräsern, Flaggen, usw.) am Bild, solch atemberaubernde Kulissen, so scharfe Texturen, so schöne Effekte (Spiegelungen), so dermaßen schicke Animationen, so gutaussehende Charaktere (inkl. lebensechter Gesichtsanimationen), Cutscenes zum verlieben schön, und all das durchgehend sehr flüssig, ohne irgendwelche Ruckler. Was will man mehr?



    Fazit

    Uncharted 2 macht beinahe alles richtig und schwächelt nur an ganz wenigen Stellen mit Durchschnittlichkeit. Die Story ist nichts besonders, aber trotzdem spannend, mitreßend und amüssant. Die guten Charaktere sorgen zusammen mit dem exzellenten Soundtrack und der kinoreifen Inszenierung für eine extrem dichte Atmosphäre, was die eher durchschnittliche Story stark aufwertet. Die Referenz-Grafik, mit all den unfassbar schönen Kulissen, die keinen Platz für Kritik lässt, tut den Rest. Uncharted 2 ist einfach ein nahtloses, stimmiges und atmosphärisches Meisterwerk, das ein einmaliges Spielerlebnis bietet. Wer sich diese Perle entgehen lässt verpasst wirklich was.


    Story
    8,9

    Gameplay
    9,1

    Presentation

    9,7

    Grafik
    9,6

    ----------------------------------

    Overall
    9,4

  7. #7
    Inventar Avatar von Kahler Hahn
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    Tekken 6 (Xbox 360)


    Der "King of Iron fist" geht in Runde 6.
    Das heisst Stories wieder ein Mix Soapopera und Trash-Anime gepaart mit Kloppe, Kloppe, Kloppe.

    Der Kampagnenmodus:
    Ich glaub Tekken 3 war es in dem es mit dem "Tekken Force Mode" los ging. Liebloser Final Fight. oder Streets of Rage Verschnitt mit hakeliger Steuerung, hektischem Kampf und wenig Übersicht.
    Tja und genau so sieht hier die Kampagne aus, nur dass sie leider kein Nebenprodukt" ist, sondern anscheinend das "Kernstück" darstellen soll. Leider hat er immer noch die alten Schwächen. Er sieht mies aus (Stichwort Tearing), die Übersicht geht oft flöten da die Kamera sehr unflexibel ist und man gerne mal riesige Schränke von Gegnern vor sich hat, die Abwechslung ist auch eher selten und die Musik ist (nicht nur hier) teilweise obergrausam, aber dazu später. Wie man so etwas einigermassen interessant hinkriegen kann hat Namco ja schon beim letzten Soul Calibur Titel hinbekommen... schade das daraus nicht gelernt wurde.

    "Der Rest"
    Hier gibt es die klassischen Prüglerelemente. Ein Arcademodus, Teambattle, Timeattack usw. Hier kriegt man das was an Tekken schon immer gefiel. Schnelle Action, simpel Gestaltete Fights und teils recht hübsche Stages.
    Online läuft es auch zumeist recht stabil und mit wenigen Lags.


    Gameplay:
    Tekken ist ja vor allem wegen seiner Einsteigerfreundlichkeit so beliebt. Mit wenig Aufwand und fast genau so wenig Plan kriegt man ratzdifatz spektakuläre Kombos hin und die Tatsache, dass man den Gegner scheinbar ewig in der Luft "jonglieren" kann machts im Singleplayer zwar unterhaltsam, aber wenn man dann einmal Online in eben so eine Situation gerät, dann verflucht man es sofort, da man einfach keine Chance hat. Auch hier macht Virtua Fighter es besser und vor allem fairer.

    Grafik:
    Manche Stages sind echt nett anzusehen und haben auch eine gewisse Dynamik wenn man den Gegner zB durch den Boden rammt und ein Stockwerk tiefer weiter kloppen kann, aber dann gibt es auch wieder die Stages mit dem klassischen tekken-Problem, was heissen soll, dass die "Platte" auf der man steht sich nicht harmonisch mit dem Hintergrund bewegt und das sieht einfach nur scheisse aus.

    Sound:
    Die Kampfgeräusche sind typisch Tekken und sind stimmg.
    Die Musik hingegen ist akustische Körperverletzung - jedenfalls grossenteils.
    Ätzendster billig Trash-Techno-Mist und in einer Stage sogar mit JODELN!!! (kein Scherz) unterlegt.


    Fazit:
    Tekken 6 ist kein schlechtes Spiel, aber man hat entweder falsche Schwerpunkte gesetzt mit dem Kampagnenmodus, oder hat diesem Schwerpunkt viel zu wenig Zeit gewidmet.
    Abgesehen davon ist es "Tekken as usual". Flott, actionreich, einsteigerfreundlich, aber mit einigen Macken in Sache Grafik und Gameplay.

    7/10
    Geändert von Kahler Hahn (28.11.2009 um 22:33 Uhr)
    - Kennst du real life?
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  8. #8
    Inventar (Mod) Avatar von JahetCor
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    Darksiders (360)

    Story

    Seit Anbeginn der Zeit tobte ein Krieg zwischen Himmel und Hölle. Da jedoch dringend das Gleichgewicht gewahrt werden musste, wurde der sog. „Feurige Rat“ ernannt. Dieser erschuf als Vollstrecker seiner Gesetze die legendären 4 Reiter (u.A. Krieg). Kurz darauf entwickelten sich die ersten Menschen und der Rat prophezeite, dass sie listige, intelligente Wesen sind, die irgendwann einmal eine entscheidene Rolle für das Gleichgewicht spielen werden. Der Rat veranlasste einen Waffenstillstand, der durch 7 Siegel besiegelt wurde. Diese Siegel sollten erst wieder gebrochen werden, wenn die Menschheit bereit für den finalen Endkampf um das Gleichgewicht ist, die Apokalypse! Als es dann soweit ist, begibt sich Krieg als 1. der 4 Reiter auf die Erde, nur um festzustellen, dass er betrogen wurde und die Siegel gar nicht gebrochen wurden. Der Rat gibt Krieg die Schuld an der Apokalypse und beschließt ihn zu bestrafen, doch dieser kann den Rat davon überzeugen, dass er manipuliert wurde und auf eigene Faust nach den wahren Übeltätern suchen will. Als Bedingung stellt der Rat dem Reiter einen Begleiter an die Seite, der ihn kontrollieren und zur Not töten soll, sollte Krieg die Gesetze missachten. Als Krieg letztlich zur Erde zurückkehrt, muss er feststellen, dass seit der Apokalypse 100 Erdenjahre vergangen sind und die Menschheit nahezu komplett ausgelöscht wurde...

    Ihr seht die Story ist etwas komplexer, als man vllt. vermutet. Sie ist auch wirklich gut gelungen und erstklassig in Szene gesetzt. Insbesondere die Apokalypse (während der man auch spielen darf, ist sozusagen der Prolog) sorgt für Kinnladen-Momente. Zwischendurch verliert die Story jedoch leider ein wenig an Schwung, was aber in erster Linie am sehr umfangreichen , nicht-linearen Gameplay liegt. Gen Ende wird aber nochmal richtig Gas gegeben und den Abspann verfolgt man mit ´nem fetten Grinsen im Gesicht, aufgrund der letzten Worte von Krieg und der anschließenden Szene. Insgesamt erreicht die Geschichte aber nicht ganz die Qualität eines God Of War oder Heavenly Sword.

    8/10

    Gameplay

    Darksiders orientiert sich ganz stark an klassichen Action Adventures ala Zelda und der Legacy of Kain-Reihe (z.B. Soul Reaver) und verbindet diese mit einem Devil May Cry-ähnlichen Kampf- und Upgrade-System. Die Welt ist in mehrere, große (offene) Gebiete eingeteilt, die jeweils ihren eigenen (eher linearen) Dungeon samt Boss beherbergen. Man darf sich das in etwa so vorstellen: Man bekommt von seinem Questgeber (dessen Namen ich hier jetzt nicht nenne) den Auftrag Boss A zu töten. Also reist man ins Gebiet A und löst dort Rätsel bzw. bestreitet Kämpfe um Zugang zu dem jeweiligen Dungeon zu bekommen. In diesem bekommt man dann teilweise echte Kopfnüsse serviert (die jedoch zu keiner Sekunde Frustmomente auslösen) und muss sich einigen Zwischenbossen stellen, um dann zu guter Letzt auf den Dungeon-Boss zu treffen. Ein großer Pluspunkt dabei ist, dass man jedes erledigte Gebiet inkl. Dungeon zu jeder Zeit wieder besuchen kann, falls man nützliche Items nicht direkt finden konnte. Um sich lästige Laufpassagen zu sparen, wird im Spielverlauf auch ein Schnellreise-System angeboten. Die gewonnenen Seelen und bestimmte Artefakte können dann bei Vulgrim gegen neue Ausrüstung eingetauscht werden. Die wirklich mächtigen Upgrades (z.B. die oberfette Abgrundrüstung) sind allerdings kreuz und quer auf der Welt verteilt und wollen gefunden werden.
    Desweiteren haben sich die Entwickler ein Wort ganz dick hinter die Ohren geschrieben: Abwechslung! Das betrifft sowohl das Gameplay als auch die Locations. Mal bahnt ihr euch den Weg durch einen düsteren Dungeon, der von einer Spinnenkönigin beherrscht wird und löst knifflige Sprung- und Rätsel-Einlagen, mal reitet ihr durch eine riesige Wüstenlandschaft und bestreitet vom Pferd aus blutige Massenschlachten um letztlich einem gigantischen Wüstenwurm entgegen zu treten oder ihr taucht in einer idyllischen Landschaft nach Artefakten. Augelockert wird das Ganze durch einige Challenges (die stark an die Herausforderungen der Götter aus God of War erinnern), Shoot-Passagen und Flug-Abschnitte.

    Was soll ich sagen? Die Mischung aus Hack´n Slay und Rätsel-Jump´n Run ist genau mein Fall. Wirklich mit das Beste, was ich seit Soul Reaver diesbzgl. gezockt habe. Die Kämpfe sind blutig (wobei ein Niveau ala Wolverine oder Ninja Gaiden 2 nicht mal ansatzweise erreicht wird), die Sprungeinlagen einigermaßen fordernd und die Rätsel knackig. Und sobald man erstmal Ruin (das Pferd des Reiters) zur Verfügung hat, geht´s erst richtig los. Das Feeling einen der apokalytischen Reiter zu spielen, ist einfach sagenhaft. Der Anteil zwischen Rätsel-/Sprung-Einlagen und den Kämpfen liegt etwa bei 60:40, würde ich sagen. Desweiteren ist der Umfang mit ca. 20h+ (je nachdem, ob man alle Items und Geheimnisse freischalten möchte) sehr großzügig. Meine einzigen Kritikpunkte sind die Bossfights, die zwar sehr gelungen sind, aber vergleichsweise doch zu einfach daherkommen (was natürlich auch mal ganz angenehm sein kann), sowie das Fehlen eines New Game+ (lediglich die Abgrundrüstung kann übernommen werden) oder anderen Boni, die man freischalten kann. So dauert das Upgraden aller Waffen Ewigkeiten. Mal gucken, wie lange ich daran noch sitzen werde.

    9/10

    Grafik + Sound

    Die Grafik bzw. die Technik ist wohl der größte Kritikpunkt des Spiels. Einerseits sehen die gigantischen Areale inkl. enormer Weitsicht in ihrer Gesamtheit echt klasse aus, der comic-ähnliche Look, der sehr an Brutal Legend erinnert, passt hervorragend zur allgemeinen Spielatmosphäre und auch das Gegnerdesign (insbesondere das der Bosse) ist wirklich erstklassig. Andererseits ist nerviges Tearing (wobei nicht ganz so schlimm wie beispielsweise bei UC1 oder AC1) ein stetiger Begleiter, unscharfe, extrem hässliche Texturen werden bei genauerem Hinschauen sichtbar und einige Dungeons wirken äußerst trist. Im direkten Vergleich mit GOW3, Dante oder Bayonetta zieht Darksiders klar den Kürzeren. Am Sound widerum gibt es nix auszusetzen. Neben der gelungenen Original-Vertonung, wirkt die deutsche Synchro anfangs zwar etwas daneben, weiß im Verlauf aber auch zu gefallen. Die Musik erreicht zwar keine epischen Ausmaße wie beim Gott des Krieges, ist aber absolut stimmig. Ansonsten ist der Sound ziemlich fett und der Bass haut ordentlich rein. Wenn man mit Ruin durch die Wüste reitet und Gegner abschlachtet, bebt die Erde.

    7/10

    Fazit

    Wer mit Zelda oder Legacy Of Kain Spaß hatte, wird Darksiders lieben. Wer eher auf Nonstop-Action im besten Devil May Cry-Stil steht, sollte lieber auf Dante´s Inferno warten. Darksiders legt deutlich mehr wert auf Rätsel- und Sprungpassagen, so kann es schon mal vorkommen, dass zwischen den Kämpfen lange Pausen liegen.
    Mir jedenfalls wurde genau das geboten, worauf ich schon lange gewartet habe. Ein Action-Adventure im besten 90er Jahre-Stil vermischt mit moderner H´n S-Action. Die technischen Defizite haben mich übrigens nicht im Geringsten gestört. Bei einem deartig gelungenen Gameplay, spielt die Grafik keine große Rolle.

    9/10
    Geändert von JahetCor (12.01.2010 um 16:17 Uhr)
    None of you seem to understand. I'm not locked in here with you. You're locked in here with me!!

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