Wer beim Spielen mit dem Internet verbunden ist, muss damit rechnen, dass persönliche Daten an den jeweiligen Spielehersteller übermittelt werden. Das zeigt ein Test von COMPUTER BILD SPIELE.
Die Experten nahmen den Datenverkehr elf aktueller PC- und Konsolen-Spiele (anm. von mir: Call of Duty: Modern Warfare 2, Fifa 10, Dirt 2, Borderlands, Uncharted 2, Assassin's Creed 2, Mass Effect 2, Avatar, New Super Mario Bros., Sports Resort und Harry Potter) unter die Lupe. Auf den Prüfstand kam der Datenaustausch von PC-Spielen sowie von Konsolen-Titeln für Playstation 3, Xbox 360 und Wii. Die Tester stellten fest, dass alle Spiele und Geräte übers Internet Informationen an die Hersteller schicken – sogar dann, wenn der Nutzer nicht online spielt. Speziell Konsolen senden pausenlos Daten, sobald sie mit dem Internet verbunden sind. Die Playstation 3 überträgt und empfängt sogar im Standby-Betrieb mitten in der Nacht große Datenmengen. Der COMPUTER BILD SPIELE-Test zeigt, dass sich kaum ermitteln lässt, welche Informationen die Hersteller erhalten – der Datenverkehr zwischen Spieler und Firma läuft meist verschlüsselt. Ausnahme: Beim Hersteller Electronic Arts ließ sich bei einem Spiel nachweisen, dass persönliche Daten zusammen mit der weltweit identifizierbaren Adresse des Computers an den Hersteller geschickt werden. Grundsätzlich können es alle Arten von Daten sein, etwa Name, Alter, Mail-Adresse, Lieblingsfilme und -musik, Spieldauer oder Angaben zur Bankverbindung.
COMPUTER BILD SPIELE wollte von den Spieleherstellern wissen, welche Daten sie erfassen und was mit diesen geschieht. Dazu bekamen die Firmen einen umfangreichen Fragebogen zugestellt: Electronic Arts reagierte gar nicht, Sony und Ubisoft lehnten eine Beantwortung ab. Dass Kundendaten für die Industrie Gold wert sind, ist kein Geheimnis: Damit erstellen die Hersteller Persönlichkeitsprofile für Werbezwecke. Doch die Datensammelwut kann auch ernste Konsequenzen haben. Wenn zum Beispiel über einen Spieler bekannt wird, dass er sich häufig mit Ego-Shootern und Gewaltspielen beschäftigt, könnte dieser nur aufgrund seines Hobbys unter Umständen in ein falsches Licht gerückt werden.
Den vollständigen Test lesen Sie in der COMPUTER BILD SPIELE-Ausgabe 9/2010 (Erscheinungsdatum: 7. April 2010).
quelle: computerspiele.de, Welt.de
Hui, das finde ich ja mal interessant. Ich werde mir auch mal die Tage die Zeitung zulegen. Ich werde jetzt erstmal den Netzschalter der PS3 ausschalten...![]()
XBL Gamertag/ PSN-ID: mitchbrv
Das gabs doch schon mal vor einigen monaten, also für mich nix neues.
Bei der konsolen ist mir das ganze reichlich egal, meine "freunde" wissen ja doch auch was ich wann wie spiele und finds auch gut so.
Dagegen ist die sammelwut diverse internet dienste weitaus schlimmer, auch windows landet da auch immer wieder in der kritik... also da ist die privatsphäre ehr geschädigt als es bei den konsolen der fall ist
Computer werden von Menschen benutzt, die sich vor der Arbeit drücken.
Das mit dem Standby-Betrieb finde ich schon dreist. Wenn überhaupt dürften für meine Begriffe die Daten nur übertragen werden, wenn man sich übers Internet z.B. im PSN anmeldet. Dann hat man wenigstens noch die Chance, halbwegs Herr über seine Daten zu sein.
Viele Grüße
DrPrada (= XBL-Gamertag)
Das mit der Übertragung trotz Standby kann ich mir nicht vorstellen. Da hat die Konsole doch so gut wie gar keinen Saft, höchstens vll. 1-5W und in dem Zustand soll sich Sony noch Daten abzapfen können?
Und vor allem, was gibts denn für tolle Daten zum abzapfen wenn die Konsole ausgeschaltet hat, dann macht man ja auch nichts damit und es gibt keine großartigen neuen Informationen die Sony abrufen könnte. Außer man hat vll. die PSEye Kamera angeschlossen und Sony zapft das Videosignal an um die Weltherrschaft möglichst bald übernehmen zu können.![]()
War ja mal wieder klar... -.-Wenn zum Beispiel über einen Spieler bekannt wird, dass er sich häufig mit Ego-Shootern und Gewaltspielen beschäftigt, könnte dieser nur aufgrund seines Hobbys unter Umständen in ein falsches Licht gerückt werden.
Naja, mir können die garnix! Ich schalte immer den Strom komplett mit dem schönen Netzschalter ab. Selbst wenn ich nach ner 1h wieder zocke, einfach deswegen, um Strom zu sparen, bzw Geld.
Aber naja, Bankdaten, pff, hab ja keine angegeben, deswegen ists mir egal, solang die mir keine Leute vor die Haustüre schicken. xD
It's only a game.
Feel Alone Again
Ganz meine MeineungDas mit dem Standby-Betrieb finde ich schon dreist. Wenn überhaupt dürften für meine Begriffe die Daten nur übertragen werden, wenn man sich übers Internet z.B. im PSN anmeldet. Dann hat man wenigstens noch die Chance, halbwegs Herr über seine Daten zu sein.![]()