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Thema: zocken ohne gamepad?

  1. #1

    Standard zocken ohne gamepad?

    Hallo allerseits!

    Mich interessiert ob es bereits Spiele/Konsolen gibt, die nur mit dem Körper ferngesteuert werden? Und damit meine ich nicht wie bei der Wii etc mit einem Controller in der Hand, sondern ganz ohne irgendwelche Gamepads, Remotes etc... also wo man einfach das Spiel startet und dann mit "bloßen Händen" ansteuert, ohne irgendwas anzufassen?

    Kennt sich da vllt jemand aus?

    Danke!

  2. #2
    Inventar Avatar von Dodge
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    Gamertag: Melechesh

    Standard

    Gibts noch nicht. Kommt aber bald.

    Project Natal von Microsoft, einfach mal googeln

    Obs funktionieren wird wie angepriesen darf bezweifelt werden. Ich zumindest glaube nicht daran und halte es für den Niedergang des Konsolengamings
    Einmal dachte ich, ich hätte unrecht. Aber ich hatte mich ausnahmsweise getäuscht.

  3. #3
    Inventar Avatar von Falco
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    PSN ID: Der_Tote_Baron

    Standard

    Und was ist mit eye toy?
    Computer werden von Menschen benutzt, die sich vor der Arbeit drücken.

  4. #4
    Inventar Avatar von Dodge
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    Gamertag: Melechesh

    Standard

    Wenn alles so funktioniert wie es soll, dann ist Natal nicht so richtig mit dem Eye Toy zu vergleichen. Grundsätzlich haste aber recht.

    Also rkar, schnell in Laden und ne Playstation kaufen
    Einmal dachte ich, ich hätte unrecht. Aber ich hatte mich ausnahmsweise getäuscht.

  5. #5
    Inventar Avatar von Toshi
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    Gamertag: Toshi C PSN ID: Toshichief

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    Zitat Zitat von Falco Beitrag anzeigen
    Und was ist mit eye toy?
    Na wenn Natal genauso schlecht wie EyeToy würde, dann gäbs auch dann immer noch keine richtigen nur mit Motion gesteuerte Spiele/Konsole. Denn "richtige" Spiele gibts dafür ja eigentlich keine, bloß so komische Titel die bei weitem keinen Vollpreis wert sind!

  6. #6

    Standard

    Danke Dodge... Ist genau wonach ich gesucht habe

    Hast du vielleicht eine Ahnung wie das Ding funktionieren soll? Sind das IR Sensoren?
    Oder kennst du da jemanden der sich da besser auskennt?

    Ich führe auf der Uni nämlich gerade ein Projekt durch bei dem wir Lösungen suchen Kontaktpunkte in Flugzeugtoiletten zu vermeiden (über die üblichen IR Sensoren am Wasserhahn hinaus..) Ich dachte mir schon dass es im Gaming-Bereich sicher Technologien gibt die Bewegungsabläufe besser erkennen

    Und ja, ich finde auch dass Eye Toy Müll ist

  7. #7
    Inventar Avatar von Toshi
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    Gamertag: Toshi C PSN ID: Toshichief

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    Zitat Zitat von rkar Beitrag anzeigen
    Hast du vielleicht eine Ahnung wie das Ding funktionieren soll? Sind das IR Sensoren?
    Oder kennst du da jemanden der sich da besser auskennt?
    Also die Natal-Kamera besteht aus mehreren Komponenten (Kameras + Mikrofon). Sie soll durch die verbaute Infrarotkamera selbst und schlechtesten Lichtverhältnissen 3dimensionale Bewegungen und auch kleinste Gesten erfassen, wird eine Sprachsteuerung beinhalten, soll Gesichtsausdruck und Stimmlange (+die dazugehörigen Emotionen), ebenso wie Geschlecht des Anwenders, und noch einiges mehr erkennen können.

    In bisherigen Videos scheint es oftmals abern och eine sichtbare Verzögerung zu geben und davon schreiben auch manche News-Portale, die Natal bereits antesten konnte. Wobei es auch wiederum andere gibt, die behaupten die Erkennung ginge sehr flott. Eventuell variiert das noch von Anwendung zu Anwendung. Micrsoft behauptet, angesprochen auf den Delay, immer dass dieser bis zum finalen Produkt noch minimiert/ausgemerzt wird, ob ihnen das aber tatsächlich gelingt wird sich erst herausstellen,

    Hier allgemein zu Project Natal von Wikipedia:

    Zitat Zitat von Wikipedia
    Project Natal

    Project Natal ist der Name einer von Microsoft in Entwicklung befindlichen Hardware zur Bedienung der Videospielkonsole Xbox 360. Project Natal wird zusammen mit der Firma PrimeSense entwickelt.[1] Spieler sollen, anstatt mittels herkömmlicher Gamepads, allein durch Körperbewegungen die Software bedienen können. Natal wurde erstmals auf der E3-Spielemesse am 1. Juni 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt.
    Diese neue Art der Steuerung wird durch eine Kombination von Tiefensensor-Kamera, 3D-Mikrofon, Farbkameras und Software ermöglicht. Durch Bewegungen sowie Sprache wird ein Spiel gesteuert.[2] Der Veröffentlichungstermin wurde auf die „Holiday Season“ (Weihnachten) 2010 festgelegt. Dies wurde auf der CES 2010 bekanntgegeben.
    Am 14. Juli 2009 kündigte Bill Gates ebenfalls an, diese Technologie auch auf Windows zu portieren. In erster Linie soll es innerhalb des Windows Media Center die Menüauswahl erleichtern. Aber auch das Entwicklungsteam der Büroanwendung Microsoft Office ist dabei, neue Schnittstellen zwischen Mensch und Computer zu entwickeln.[3]
    Und ein paar Artikel + Videos dazu (der Übersicht wegen hinter Spoiler-Buttons versteckt):

    Zitat Zitat von scienceblogs.de
    Project Natal: Das Unberührbare begreifen

    Auf dem E3 Expo Media Briefing kündigten sie den nächsten großen Streich an: Project Natal für Microsofts aktuellste Spielekonsole soll die Welt revolutionieren. Nicht nur auf spielerischer Ebene bietet das Produkt spannende Features, auch im technischen und kommunikativen Bereich will Project Natal die Massen überzeugen.


    Microsofts Antwort auf Nintendos Wii kommt vollkommen ohne Controller aus. Gesteuert wird ausschließlich über den eigenen Körper, die Stimme oder andere zuvor via Kamera eingescannte Objekte. So kann man z.B. das komplexe Menü der Konsole rein über Sprachkommandos steuern oder mit Handbewegungen durchblättern. Wie das möglich ist? In der kleinen, schwarzen Kiste befindet sich eine ausgeklügelte Sensor-Kombination, die laut Pressemitteilung unabhängig von Lichtverhältnissen funktioniert und sogar Gesichter erkennen kann.

    Xbox 360: Transformation zu einem neuen Selbst
    Was Project Natal zu einem kleinen Technik-Wunder macht, sind die folgenden Komponenten:
    • Eine RGB-Kamera, die jede einzelne Bewegung der sichtbaren Objekte aufzeichnet.
    • Ein Tiefensensor, der dem Ganzen die dritte Dimension verleiht.
    • Ein Multiarray-Mikrofon, das schon leichte Schwankungen in der Stimmlage erkennt.
    Project Natal hebt Kommunikation auf eine ganz neue Ebene.
    So wird die Xbox 360 von einer gewöhnlichen Spielekonsole zu futuristischer Technik, was insbesondere Wege für neue Arten der Kommunikation öffnet. Kann die Natal-Technologie in Zukunft auch für Mobiltelefone (insbesondere Smartphones) genutzt werden? Werden unsere Heimcomputer in 10 Jahren nur noch via Stimme, Handbewegung und Touchscreen gesteuert? Microsoft erhöht die Chancen und bietet futuristisch anmutende Möglichkeiten, Multimedia-Inhalte, Spiele und Anwendungen zu kontrollieren. Jedoch hängt der zukünftige Erfolg klar von der Präzision der Features ab. Funktionieren die Sensoren nicht so gut, wie im unteren Video gezeigt, so stellt sich die Firma selbst ein Bein. Im Herbst 2010 darf sich der Endverbraucher dann selbst von Project Natal überzeugen lassen.
    Viel zu erwarten für minimales Budget
    Johnny Chung Lee: "Project Natal ist seiner Zeit voraus."
    Vielversprechend ist das Projekt auf jeden Fall. So berichtet Johnny Chung Lee, Mitarbeiter bei Microsoft, dass der Natal-Sensor detaillierte dreidimensionale Informationen der Umgebung erfassen kann - eine Leistung, die überlicherweise nur erheblich teurere Laser bieten. Auch von der Tiefenkamera ist der Interface- und Abtasttechnologie-Experte überzeugt: Sie erstellt eine Punktewolke der Oberfläche der Objekte vor der Linse, was ebenfalls mit einer normalen Kamera nicht möglich wäre.
    Besonders aber schwärmt Lee von den Tracking-Algorithmen, die ihrer Zeit voraus seien und alles übertreffen, was er bisher auf diesem akademischen Forschungsgebiet gesehen hat.
    Was das für die Kommunikation der Zukunft konkret bedeutet, kann momentan nur spekuliert werden. Genaue Konzepte sind nicht vor Ende 2010 zu erwarten.
    Zitat Zitat von oe24.at
    So funktioniert Microsofts Project Natal

    In einem atemberaubenden Video zeigt Microsoft die Funktionsweise der revolutionären Spielsteuerung "Project Natal".

    Mit dem neu veröffentlichten Entwicklungsvideo vom Spielsteuerungskonzept "Project Natal" gibt Microsoft tiefe Einblicke in das noch in diesem Jahr erhältliche System. Kernpunkt des Konzepts ist eine Spielsteuerung ohne jegliche Eingabehilfen wie Controller oder ähnliches.

    Revolution im Wohnzimmer
    Im Gegensatz zu den ersten Annahmen (E3 Los Angeles 2009) wird das neue System weit über den Spielebereich hinaus gehen. In Zukunft werden alle Anwendungen der Xbox360 ohne zusätzliche Eingabehilfen möglich sein. Neben Spielen werden also auch alle Multimedia-Angebote (Musik, Videos-on-Demand etc.), Video-Konferenzen mit Freunden oder die integrierte Facebook-Schnittstelle der Spielekonsole rein über Körpergesten gesteuert. Microsoft geht also einen deutlichen Schritt weiter als Nintendo (Wii) und Sony (Eye-Toy und Motion Controller für die PS3).

    Gerät identifiziert den User
    Das ein solches System nur dank einer komplexen Technik funktioniert ist klar. So setzt sich das "Project Natal" aus den Hardware-Komponenten Mikrofone, Kamera und Tiefensensor, sowie einer komplexen Software zusammen. Dank der Tiefenkomponente sollen mit der Microsoft-Technologie nicht nur zweidimensionale Befehle (Wii und PS3), sondern auch dreidimensionale Bewegungen erkannt und umgerechnet werden können. Nach dem Einschalten/Hochfahren erkennt das System aufgrund einer integrierten Gesichts- und Stimmerkennung den User automatisch. Dadurch wird gleich das richtige Profil geladen und der User kann sofort mit seinen gewünschten Aktionen beginnen.

    Im Video wird die komplexe Technik veranschaulicht:


    Augmented Reality-Integration
    Des Weiteren soll das Project Natal auch das Feld der Augmented-Reality (erweiterte Reaität) beherrschen. Dadurch könnte uns die Technik in Zukunft auch bei außerhäuslichen Aktivitäten wie dem Shoppen unterstützen. Auch der Zugriff und das Verwalten aller multimedialen Inhalte soll von Beginn an ganz ohne zusätzliches Steuerelement funktionieren.
    Das Project Natal soll laut Plan pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2010 verfügbar, und mit der akuellen Xbox 360 problemlos kombinierbar sein.
    Zitat Zitat von gameswelt.de
    16.04.2010

    Project Natal - Sensor erfasst Geschlechter

    Während Sony momentan an eigenen Wiimotes namens Move arbeitet, sitzt Microsoft fleißig an Project Natal, einem revolutionärem neuen Sensorsystem. Das System ist so genau, dass es sogar das Geschlecht des Anwenders bestimmen kann.



    In einer Vorführung auf der Think Next Messe in Israel zeigten die Entwickler die Präzision des neuen Systems. Der hochsensible Sensor erfasst nahe Personen und identifiziert sogar das Geschlecht der Spieler. In einem Bühnenversuch schaffte es die Software, einen Mann und eine Frau jeweils korrekt zu erfassen. Wie dies genau geschieht, wird nicht erklärt, allerdings lässt sich vermuten, dass das System in erster Linie auf die Gesichtsstrukturen eingeht. Da es viele Frauen mit männlicher Statur und Männer mit weiblich anmutenden Haaren gibt und Kinder relativ gleich gebaut sind, wäre eine Bestimmung anhand der Körperfigur sicher ungenau.

    Dennoch darf man sicher erwarten, dass sich nach Veröffentlichung irgendjemand als falsch erkannt melden wird. Natal hat bislang noch keinen angepeilten Termin.
    Zitat Zitat von DerStandard.at
    Project Natal: Das Unberührbare begreifen
    Der WebStandard stellte Microsofts 3D-Kamera-Prototypen für Xbox 360 auf die Probe und ließ sich überraschen

    "The next big thing", wirft ein schweizer Vertriebschef in die kleine Runde aus Marketing-, PR-Fachleuten und Journalisten und reibt sich vorfreudig die Handflächen. Wenige Sekunden davor mimte er noch aufgeregt mit seinen bloßen Händen einen Autolenker. Microsoft-Manager Kudo Tsunoda beendet zufrieden seine Demonstration mit den Worten, dass sich schon einige Werke zum neuen großen Projekt des US-Konzerns in Entwicklung befänden.

    Die Rede ist von "Project Natal". Geht es nach den kreativen Köpfen aus Redmond, wird die Technologie dahinter Videospielen für immer verändern. Gut, das ist vielleicht ein Stück zu weit gegriffen. Aber zumindest konnten sich im Rahmen der GamesCom ein paar "Auserwählte" davon überzeugen, dass Controller-loses Gaming tatsächlich funktioniert und "Natal" die Möglichkeiten von aktuellen Kamera-Eingabesystemen bei Weitem übertrifft.

    Dreidimensional
    Wie schon im Vorfeld berichtet, erfasst bei Natal ein Infrarot-Sensor den Spieler dreidimensional und überträgt die Bewegungen von 48 Schlüsselstellen des Körpers in das Spiel. Diese Präzision erlaubt es, dass etwa Handbewegungen, Fußtritte, aber auch subtilere Gesten, wie Hüftkreisen, registriert werden. Ein entscheidender Vorteil gegenüber bestehenden Technologien ist, dass weder schlechte Lichtbedingungen noch andere Personen oder Objekte die Infrarot-Erfassung des Spielers beeinträchtigen.
    Natal kann so zum Beispiel unterscheiden, was der Körper des Anwenders ist und was der Sessel, auf dem er sitzt. Sogar wenn plötzlich etwas die Sicht des Sensors auf den Nutzer (zumindest) zum Teil verdeckt, verfolgt das System weiterhin nur den Körper und seine Bewegungen. Damit ist die Grundvoraussetzung geschaffen, um den menschlichen Körper selbst zum effizienten Eingabegerät zu machen.

    Demo-Time
    Was damit gemeint ist, veranschaulichten während der Vorführung zwei Technologie-Demos. Das zuerst gezeigte Spiel "Ricochet", bei dem es darum geht eine steigende Anzahl von Bällen auf Mauern zu schmettern, stellte die genaue Registrierung des gesamten Körpers unter Beweis. Innerhalb von wenigen Augenblicken erkennt das System die Form und Größe des Spielers und überträgt die Informationen auf die Silhouette des virtuellen Abbilds (Avatars). Die Umsetzung erfolgt zwar nicht exakt 1 zu 1, aber immerhin werden Details wie einzelne Finger separat erfasst.
    Das eigentliche Spielkonzept der Demo erwies sich im Kurztest als ziemlich anstrengend. Um alle Bälle mit Fuß, Kopf, Bauch und Händen abzuwehren, musste man schon die gesamte Breite von etwa vier Metern des Vorführungsraumes in Anspruch nehmen. Das lag einerseits daran, dass die Bälle immer schneller wurden, und man praktisch rasch zum Tormann beim Elfmeterschießen wurde. Andererseits machte sich noch eine deutliche Latenz zwischen Bewegung und Ausführung bemerkbar, weshalb Tritte oder Schläge mitunter ihr Ziel verpassten. Tsunoda erklärte, dass dies auf ausstehende Optimierungsarbeiten zurückzuführen sei. Die Ricochet-Demo zeigte vor allem aber eines: Natal registriert tatsächlich den gesamten Körper, ist resistent gegen vermeintliche Ablenkungen und kann Bewegungen in alle Richtungen, auch in die Tiefe umsetzen.

    Demo-Time die Zweite
    Dass es auch deutlich präziser geht, untermauerte die zweite Demo. Hierfür wurde das Spiel "Burnout Paradise" rein zu Anschauungszwecken für Natal portiert. Anstatt einen Controller oder ein Lenkrad einsetzen zu müssen, mimt man schlicht und ergreifend die Lenkbewegungen mit den Händen. Je näher die Hände aneinander sind, umso kleiner ist der Lenkradius und desto feinfühliger ist die Steuerung. Beschleunigt wird das Fahrzeug, in dem man einen Fuß nach vorne schiebt, verzögert wird mit der entgegengesetzten Bewegung. Das Überraschende war, dass die Fahrzeugsteuerung auf diese Weise nicht nur ziemlich exakt und verzögerungsfrei erfolgt, sondern auch extrem intuitiv ist. Es braucht keine Erklärungen, man stellt sich vor den Bildschirm und spielt drauf los.
    Es ist natürlich fraglich, ob man auf Dauer ganz ohne haptisches Feedback spielen möchte. Definitiv fühlt es sich besser an, mit einem ordentlichen Lenkrad zu steuern und dank Force-Feedback oder wenigstens Vibrationsmotoren die virtuelle Straße zu spüren. "Sie könnten ersatzweise ein Frisbee oder ein Tablett aufgreifen", verwies Tsunoda auf die Ausbaufähigkeit der Idee. Microsoft-Gründer Bill Gates meinte einmal, man werde eines Tages mit echten Tennisschlägern am Computer Tennisspielen können. Natal könnte das Fundament für diesen Wunsch stellen.

    Weitere Einsatzgebiete
    In seiner finalen Version soll Natal neben dem Infrarot-Sensor eine gewöhnliche RGB-Kamera für die Gesichtserkennung und ein Mikrofon für Sprachbefehle umfassen. Gebündelt in einem Peripheriegerät wird es so an jede Xbox 360 angeschlossen werden können. Auf der Microsoft-Konsole soll Natal dafür sorgen, dass auch das Menü Controller-frei durchsucht und damit alle weiteren Funktionen genutzt werden können. Über die Gesichtserkennung würde man sich dann sogar automatisch in sein persönliches Profil einloggen.

    Für jedermann
    Microsoft spricht somit in erster Linie all jene Menschen an, die mit konventionellen Videospielen bisher nichts anfangen konnten. Oberflächlich betrachtet, eignet sich die Technologie dafür, um Casual-, Fitness- und Party-Games zu kreieren. Für intensivere Spielerlebnisse könnte die Kombination mit Gegenständen oder einem Controller das Potenzial für aufwändigere Produktionen öffnen. So ließe sich wiederum die bestehende Xbox-Kernzielgruppe ins Boot holen.
    Produkt-Manager Tsunoda stellte auch Multiplayer-Spiele in Aussicht, wobei konkrete Anwendungen auf der GamesCom noch nicht gezeigt wurden. Bill Gates erklärte in einem Interview Mitte Juli mit dem Branchenblatt Cnet, Natal würde sich ebenso für PC-Anwendungen eignen. "Minority Report" für die heimische Medien-Verwaltung so zu sagen.

    In den Sternen
    Wird man Videospiele in Zukunft tatsächlich ohne Controller, ohne Steuerkreuz, Analog-Stick oder Tasten erleben wollen? Die Antwort darauf werden Spieler in den kommenden Jahren wohl selbst liefern. Project Natal - wie auch immer es dann heißen wird - soll nach dem Unternehmensfahrplan gegen Ende 2010 auf den Markt kommen. Die Technologie ist schon in dieser frühen Form sehr vielversprechend, jetzt müssen nur noch die überzeugenden Inhalte folgen. (Zsolt Wilhelm aus Köln, derStandard.at, 20.8.2009)

    Wenn du allerdings wirklich richtig die genauen technischen Hintergründe dazu in Erfahrung bringen willst, solltest du einfach mal etwas danach googeln und/oder dir auch die bei YouTube Demo-Videos dazu ansehen, da findest du bestimmt was!
    Geändert von Toshi (04.05.2010 um 00:16 Uhr)

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