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Thema: Der große Apple-Universum-Thread

  1. #1
    Inventar Avatar von DrPrada
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    Gamertag: DrPrada

    Standard Der große Apple-Universum-Thread

    Da ja einige hier offenbar schon mal mit dem ein oder anderen Apple-Produkt in Berührung gekommen sind, dachte ich, man könnte mal einen Thread dafür eröffnen.

    Noch bis vor 1/2 Jahr konnte ich mit Apple nicht viel anfangen, bis ich mich mal mit den neuen iPhone-Tarifen vernünftig auseinander gesetzt hatte. Und schwupps war das iPhone da und seitdem geh ich langsam aber sicher unter die Apple-Jünger. Die Ergonomie ist meiner Meinung nach unübertroffen. Neueste Errungenschaft von mir ist jetzt Apple TV. Nach einem Software-Update hat iTunes das Gerät ohne Probleme erkannt und nach ein paar Einstellungen mit der Synchronisierung gestartet. Einfacher geht es einfach nicht. Damit hab ich automaitsch meine Musiksammlung an der Stereoanlage und die abbonierten Podcasts kann ich im TV gucken. Bedienbar ist das ganze auch über iPhone.

    Bleibt noch rauszufinden, wie die Qualität der "richtigen" Filme bei Apple TV ist. Podcasts und Youtube haben eine - relativ - gute Qualität für die Größe des Fernsehers. Allerdings sieht die Vorschau von Kauf-Musikvideos doch recht verpixelt aus, ein Kauf-SD-Film sah minimal schlechter als DVD aus. Immerhin ist der Ton DD5.1. Aber es gibt ja auch HD-Filme. Deswegen: Bis jetzt ist das Angebot gut, vielleicht packts mich nach einer Eingewöhungsphase noch so richtig.

    Was das iPhone auch richtig schön macht, ist das Integrieren von anderen Herstellern. Der Sony BD-Player, den ich im Auge habe, lässt sich über iPhone bedienen. Apple bietet genau die Lösungen an, die sich schon vor 5 Jahren angestrebt habe: eine vernünftige Vernetzung aller Geräte, und das auch noch richtig professionell.
    Geändert von DrPrada (06.08.2010 um 15:05 Uhr)
    Viele Grüße
    DrPrada (= XBL-Gamertag)

  2. #2

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    Macs sind sehr interessante Maschinen, später mehr

  3. #3
    Inventar Avatar von tobih
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    PSN ID: tobih

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    Über das Thema Apple läßt sich wunderbar streiten, ich stell' schonmal Popcorn für heute abend bereit!
    Meine Apple-Karriere begann mit einem kleinen ipod, dann noch ein kleinerer größerer Ipod, dann ein MacBook, iPhone und heute warte ich, daß endlich mein ipad ankommt.

    Es ist nicht alles perfekt bei MacOS sowie den einzelnen Hardwarekomponenten, aber wenn man sich drauf einläßt paßt es perfekt zusammen!

    Natürlich gibt es leistungsfähigere billigere Geräte, aber diese haben nicht diese Intuitive Bedienung wie z.B. iPod, iPhone oder auch MacOS.


    tobih
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  4. #4

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    Ach, das ganze Gezetere kann man doch eh nicht mehr ernst nehmen

    Ich nutze Apple seit 1987 (Macintosh SE, der steht inzwischen auf dem Speicher, funktioniert aber noch), kenne also die unterschiedlichen Modelle und Architekturen ganz gut. Zwischen 1996 und 2007 habe ich auch mal ausgesetzt, seit 2007 aber wieder zuhause auf Apple only umgestellt (und nutze ein W7-Notebook nur noch um Windows-Anwendungen auszutesten oder zu spielen)

    Apple hatte es halt immer so gehalten und damit zB. gegenüber Microsoft einen deutlichen Vorteil gehabt: das Betriebssystem wurde designed und dann die Hardware drumherum gebaut. Die Entscheidung für Motorola brachte die Maschine technisch gesehen auch min. eine Generation über die Intel-x86-Architektur, war aber auch kostenmässig schwierig auf das 8086-Niveau zu bringen. Inzwischen laufen in den iMacs und MacBooks auch Intel-Prozessoren, was auch eine wirklich sinnvolle Entscheidung war. Die PPC-Systeme waren lange Jahre weder vom Konzept noch von der Leistungsfähigkeit (im Verhältnis zum Preis) wirklich konkurrenzfähig, und nachdem vor allem Adobe Photoshop und Quark Express auch für Windows verfügbar wurden, hatten die PPC-Macs ihr Alleinstellungsmerkmal zu recht verloren. OS 9 war zudem auch eine echte Bestrafung und - man mags nicht glauben - Windows 95 und den Folgeversionen überhaupt nicht gewachsen.

    Inzwischen kann ich auf dem Mac alle nativen Cacoa-Anwendungen nutzen (die fast alle in der mitgelieferten Entwicklungsumgebung XCode programmiert wurden) und dezidiert über eine echte Windows-Installation und/oder mit einer Virtualisierungslösung wie Parallels oder VMware Fusion gleichzeitig unter OS X Mac-Programme und Windowsanwendungen laufen lassen. Stichwort Entwicklung: wer wirklich mal sehen will, wie eine vollständige Entwicklungsbibliothek + Entwicklungsumgebung + vollständige Abdeckung aller Systemkomponenten und Ebenen aussehen kann, sollte sich mal mit XCode (und Objective-C) beschäftigen.

    Macs haben damit einen deutlichen Vorteil: es gibt keine Plattform, auf der man OS X, Windows, Linux usw. - Anwendungen laufen lassen kann (was zB für Entwickler ein Segen ist, einen Heimanwender aber halt die Softwarevielfalt aller Plattformen bietet)

    Wie jedes System (und das besteht bei Apple nicht nur aus der Kombi HW+SW sondern auch iTunes/Apple Store + mobile Apple-Geräte) hat es auch Schwachstellen und Nachteile, die man halt in seine individuelle Bewertung entsprechend einfliessen lassen sollte.

    Vergleicht man zB Macs mit Windows-PCs auf simplen Kaufpreisniveau für die Hardware, verliert der Mac - vergleicht man allerdings so Sachen wie Aufwand für Virenschutz, Kompatibilät der Hardware untereinander, Akkulaufzeit usw. sieht das für mich schon ganz anders aus. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden und da wir hier wohl ausschliesslich über den Einsatz im Heim/Hobbybereich reden, gelten nun mal andere Kriterien als im Unternehmenseinsatz.

    Bei den mobilen Geräten stellt man übrigens zunehmend fest, dass zB. Hifi-Komponenten immer mehr auf iPod/iPhone/iPad angestimmt werden und für andere Geräte mal gerade eine 3,5mm-Klinkenbuchse vorhanden ist. Und wer ein anderes Smartphone als ein iPhone über sein Navi im Auto steuern will und dafür eine Ladeschale sucht, der wird wahrscheinlich länger suchen müssen.

    Die Geräte von Apple haben noch einen Vorteil, der mich im Urlaub immer erfreut: auch über 3 Produktgenerationen bleiben Steckerformate und -belegung gleich, funktionieren Kabel und Netzteile übergreifend und ein Gerät kann auch gut das andere aufladen.

    Die Einschränkungen sind ja auch bekannt: keine bis eingeschränkte Erweiterbarkeit (andere Grafikkarte ist nicht), Anwendungen für mobile Geräte nur über Apple AppStore und eben eine sehr überschaubare Produktpalette.

  5. #5
    Inventar Avatar von SaschaMav
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    PSN ID: SaschaMav

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    Was Apple angeht bin ich gemischter Meinung.

    Die Kompatibilität untereinander finde ich vorbildlich, dennoch möchte ich keinen Apple haben.

    Meine Frau hatte bis vor kurzen noch ein iMac, allerdings hat sie sich davon getrennt, da manche Einstellungssachen müheselig bzw. kaum möglich ist. Als Beispiel haben wir versucht, einen "Netzwerkdrucker" einzurichten. Also einen Drucker der am Router per USB angeschlosse ist. Bei Apple haben wir es einfach nicht zum Laufen gebracht. Selbst nachdem wir müheselig den Treiber für den Drucker gesucht und gefunden haben, wollte es einfach nicht klappen.

    Was mich allerdings an Apple stört, sie tun quasi so als hätten sie das Rad erfunden, das sie der Konkurrenz meilenweit voraus sind. Aber was war denn mit den 90ern, da war Apple quasi kaum präsent, wobei sich Microsoft zum "Giganten" entwickelt hat. Da finde ich es einfach nur heuchlerisch, dass damit geworben wird, dass es keine bzw. kaum Viren/Trojaner auf Apple gibt. Dies dürfte aber klar sein, warum sollte man sich die Mühe machen, bei einem System das vielleicht zu 5 % vertreten ist, einen Virus zu programmieren. Jetzt sieht die Sache aber schon anders, und plötzlich gibt es auch Viren auf Mac' s.

    Auch die Plug & Play-fähigkeit die umworben wird, ist genau so ausgereift wie bei der Konkurrenz, also quasi gar nicht, selbst hier muss man die Einstellungen noch manuell vornehmen.

    Ich finde auch manche Sachen lobenswert, natürlich die bereits genannte Kompatibilität mit eigenen Geräten. Man kann ja wirklich mit fast jedem Gerät andere schnell steuern. Auch das ausgelieferte Softwarepaket und die untereinander ausgereiften Features sind einfach klasse. Designtechnisch finde ich Apple auch große Klasse, dieses simple oder Schnick-Schnack mag ich einfach.

    Da man aber mit Applesystemen einfach zu eingeschränkt ist, da man keine Spiele spiele und viele externe Programme einfach nicht nutzen kann, fällt Apple bei mir unten durch. Ich weiß, dass man Windows virtualisieren kann, aber dann kann ich auch gleich komplett bei Windows bleiben, dass ist einfach das flexibelste BS zur Zeit.

    Das iPhone hingegen interessiert mich sehr, da schreckt mich aber Preis nach wie vor ab. Ich möchte keine 60,- € im Monat für ein Handy ausgeben, dass ist es mir nicht wert.

  6. #6

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    Die Probleme mit dem Drucker kann ich selbst überhaupt nicht nachvollziehen, HP angeschlossen, Assistent der HP-Suite laufen lassen und es geht (also auch am USB von der Fritzbox). Aber das mag ja auch am Drucker bzw. Router bzw. Druckertreiber hängen und was die Kombinationen angeht, da hab ich mit Windows auch nicht nur gute Erfahrungen gemacht

    Es gibt (noch) keine Viren für den Mac und es ist doch auch nicht relevant, wie es um Apple In den 90er stand. MS war auch mit Windows vor Version 95 überhaupt nicht im Geschäft, sind es trotzdem seit Jahren Tatsache ist aber auch, dass das Look&Feel von Apple auch bei Windows und den ganzen Linux-Windowsmanagern kopiert wird (bzw sich ergänzt) und über MP3-Player und Smartphones muss man auch nichts mehr sagen: Touchscreen war vor IPod/iPhone mausetot, und wenn man sich aktuelle Modelle von den anderen Herstellern anschaut, sieht man doch wo da die Inspiration herkommt (das Galaxy S I9000 kann man fast nicht vom 3GS unterscheiden )

    Ebenso Apple Store - das Modell wird nur bisher nicht wirklich erfolgreich kopiert.

    Das ist doch auch ok, dann entwickelt sich auch alles weiter und als Motor, der die Hersteller auf Trap hält, ist Apple nun mal am Drücker.

  7. #7
    Inventar Avatar von SaschaMav
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    PSN ID: SaschaMav

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    Zitat Zitat von mark64 Beitrag anzeigen
    Die Probleme mit dem Drucker kann ich selbst überhaupt nicht nachvollziehen, HP angeschlossen, Assistent der HP-Suite laufen lassen und es geht (also auch am USB von der Fritzbox). Aber das mag ja auch am Drucker bzw. Router bzw. Druckertreiber hängen und was die Kombinationen angeht, da hab ich mit Windows auch nicht nur gute Erfahrungen gemacht
    Mit meinem Canon i865, welcher ja kein außergewöhnlicher war, wollte es einfach nicht klappen.


    Es gibt (noch) keine Viren für den Mac
    Stimmt nicht, es gibt einzelne Fälle, wo auch Viren bzw. Trojaner auf Macs waren. Hier mal ein Link dazu.


    und es ist doch auch nicht relevant, wie es um Apple In den 90er stand. MS war auch mit Windows vor Version 95 überhaupt nicht im Geschäft
    Theoretisch hast du damit recht. Aber sich jetzt damit so zu brüsten, dass das vermeintlich bessere System von Apple kommt, dafür aber 15 Jahre nicht in Erscheinung getreten zu sein.

    Aber ist ja auch egal, jeder hat so seine Anwendungsgebiete und Erfahrungen. Ich bin allerdings auch froh, alternativen im BS-Bereich zu haben. Somit macht dann auch Microsoft mehr.

  8. #8

    Standard

    Der Link führt zu einem Bericht aus 2004 und war ein Trojaner, kein Virus (hat sich nicht verbreitet). Dann gab es 2006 den latestpics-Trojaner, der sich ebenfalls nicht verbreitet hat.

    Jede Stunde tauchen für Windows mehr Schadsoftware auf als jemals für alle MacOS-Versionen zusammen. Entscheidend ist aber doch, dass es für OS X 10.4-6 keine Viren gibt, oder ? Was nicht bedeutet, dass es nicht welche geben kann, nur musst Du mit dieser realen Gefahr unter Windows seit Bestehen permanent leben.

    Du hast die meisten Alternativen mit einem Mac, da Du auf ihm alles, was auf einem Standard-PC plus OS X laufen lassen kannst. Ein PC kann kein OS X ausführen (bzw nur, wenn er ganz spezielle HW hat und mit EFI gepatcht wird). Die Option benötigen zwar nicht alle User, trotzdem ist es so.

    Man sollte halt immer bedarfsorientiert kaufen, ist ja völlig ok wenn jemand keinen Mac mag. Nur spricht das Argument "maximale Flexibilität" dann halt doch für Apple.

    Mir ist es zB völlig egal, dass es viele Spiele nicht für OS X gibt. Ich bin aber sehr froh, dass es unterschiedliche Ansätze und Umgebungen gibt, weil es den Markt belebt. das Geschrei wegen MS und der Monopolstellung und Dominanz von Windows hab ich jedenfalls noch sehr gut in Erinnerung, daran hat sich zwar nichts Wesentliches geändert, aber es gibt endlich mal starke Alternativen - ja, vor allem dank Apple, einfach weil sie mehr als die ganzen Linux-Derivate auffallen und auch deren Produkte als Paket und damit sofort einsetzbar gekauft werden können.

  9. #9
    Inventar Avatar von matsze
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    Gamertag: matsze PSN ID: JohnMcAlister

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    Meine Apple Historie ist recht kurz. 1998 hab ich mir einen der letzten Newton gekauft und war begeistert. Das war fast schon wie in StarTrek. Leider was das Gerät seiner Zeit ungefähr 10 Jahre voraus und war dementsprechend erfolglos. Obendrein wurde mir meiner auch noch geklaut.
    Nach einem iPod Nano hab ich jetzt quasi den Newton 2.0 in Form eines iPhones und mag es nicht mehr missen. Nach 3 Jahren ist die Konkurrenz zwar immerhin fast auf Augenhöhe, aber in der Bedienung ist das immer noch das Beste wo gibt. Im Herbst werde ich wohl auf ein iPhone 4 upgraden. Schön finde ich auch, dass diesmal die Oberfläche nicht so dermaßen zerkratzt wie beim Nano. Bei meinem etwas rücksichtslosen Umgang mit Hardware ist das wichtig.

    Bei stationären Systemen bin ich aber bisher Verfechter der Redmonder Linie:
    Zitat Zitat von mark64 Beitrag anzeigen
    OS 9 war zudem auch eine echte Bestrafung und - man mags nicht glauben - Windows 95 und den Folgeversionen überhaupt nicht gewachsen.
    Über Mac OS hab ich immer nur den Kopf geschüttelt. Die haben bis OS X nicht mal präemptives Multitasking hinbekommen. Meine Güte, dass hatte damals mein Amiga schon in den 80ern! Und Windows auch mit NT schon ab 3.1.

    Wenn mein Lenovo Notebook abgeschrieben ist, gibt es aber vielleicht ein MacBook. Schick sind die ja schon.

    Zitat Zitat von SaschaMav Beitrag anzeigen
    Ich möchte keine 60,- € im Monat für ein Handy ausgeben, dass ist es mir nicht wert.
    Oh doch
    Geändert von matsze (06.08.2010 um 22:57 Uhr)
    XBL Gamertag: matsze

  10. #10

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    OS 9 war auch nicht besonders stabil, das war noch nerviger als das fehlende preemtive MT.

    In den 80ern, und da war Apple eben auch schon im Geschäft, waren die Macintosh-Rechner die einzigen Maschinen, die ein vollständig graphisches OS hatten mit einer Auswahl an entsprechenden Anwendungen - da waren Windows und OS/2 überhaupt keine Konkurrenz. Amiga OS und Atari TOS waren zwar technisch besser, aber eben überhaupt nicht im Business-Sektor unterwegs und erst recht nicht akzeptiert. Hätte man die Systeme mehr auf den prof. Bereich ausgerichtet, wär die ganze Entwicklung wohl auch anders verlaufen (und Motorola immer noch ein starker Hersteller von Desktop-CPUs)

    Es ist aber faktisch so, dass die grafische Oberfläche von Apple deutlich mehr als von MS geprägt wurde. Wie gesagt, das hat in den 80ern angefangen, nicht erst in den 90ern und inzwischen hat OS X technisch keinerlei Nachteile gegenüber zB Windows 7 -aber für den Anwender immer noch den Vorteil, sich nicht permanent mit Schadsoftware auseinandersetzen zu müssen.

    Apple fehlt aus meiner Sicht ein Gerät zwischen Mac mini und Mac Pro. Wer sich übrigens mal den Pro wirklich genau angeschaut hat wird feststellen, dass die tatsächlich richtig gute Server bauen können ! Die liegen auch preislich im Segment von HP Proliant oder Dell Proserver-Linie, also völlig ok, nur halt für zuhause etwas zu teuer. Ein Mac in einem Gehäuse, halb so groß wie das vom Pro, 2 Steckplätze für Karten, 2 Laufwerkschächte und mit den techn. Daten vom iMac 27" (nur ohne Bildschirm) für 1500 würde ich sofort kaufen.
    Geändert von mark64 (07.08.2010 um 08:46 Uhr)

  11. #11
    Inventar Avatar von matsze
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    Gamertag: matsze PSN ID: JohnMcAlister

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    Zitat Zitat von mark64 Beitrag anzeigen
    Es ist aber faktisch so, dass die grafische Oberfläche von Apple deutlich mehr als von MS geprägt wurde. Wie gesagt, das hat in den 80ern angefangen,
    Die grafische Oberfläche wie wir sie kennen, wurde von Xerox geprägt und von Apple und MS nur kopiert. Dort saßen in den 70ern die Visionäre, die Maus, GUI, Seitenbeschreibungssprachen, Laserdrucker und Smalltalk erfunden haben.
    MS und Apple haben allerdings die Business Seite besser hinbekommen als Xerox.
    XBL Gamertag: matsze

  12. #12
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    Zitat Zitat von mark64 Beitrag anzeigen
    Nur spricht das Argument "maximale Flexibilität" dann halt doch für Apple.
    Das sehe ich etwas anders, wenn du meinst, dass auf Apple-Rechnern Windows und andere BS zusätzlich als Virtualisierung installiert werden kann, dann gebe ich dir recht. Das ist dann aber nicht Flexible, dass bedeutet dann einfach, dass Apple auf andere BS angewiesen ist um Flexible zu sein.

    Aber wie schon erwähnt, ich bin froh, dass Apple wieder so "groß" geworden ist. Damit kam richtig schwung in dem Multimediasektor.

  13. #13

    Standard

    Apple hat sich das KnowHow vom Xerox Palo Alto Research Center angeeignet und aus einer Technologiestudie ein erfolgreiches Produkt für den Massenmarkt gemacht (grafische Benutzeroberfläche). Das ist weder MS noch IBM gelungen, und beide Firmen hätten ja genauso gut zum PARC gehen können - sind sie aber nicht. Vor allem IBM hätte alles an Potential gehabt, da richtig gross durchzustarten (alleine schon vom Kapital her, dagegen war MS ein Zwerg und Apple überhaupt nicht auf dem Radar)

    MS hat zuerst eine Office-Suite für den ersten Macintosh programmiert und auf Basis der GUI vom Apple dann Windows 1 entwickelt - die haben von Apple kopiert, nicht von Xerox. Und die Version war zu überhaupt nichts zu gebrauchen

  14. #14

    Standard

    Zitat Zitat von SaschaMav Beitrag anzeigen
    Das sehe ich etwas anders, wenn du meinst, dass auf Apple-Rechnern Windows und andere BS zusätzlich als Virtualisierung installiert werden kann, dann gebe ich dir recht. Das ist dann aber nicht Flexible, dass bedeutet dann einfach, dass Apple auf andere BS angewiesen ist um Flexible zu sein.

    Aber wie schon erwähnt, ich bin froh, dass Apple wieder so "groß" geworden ist. Damit kam richtig schwung in dem Multimediasektor.
    Du kannst auf einem Apple auch Windows native (ohne Virtualisierung) installieren. Das meine ich aber mit Flexibilität: auf einem Apple kannst Du alle gängigen OS-Versionen installieren, und nur dort. Apple ist auch nicht angewiesen, da es schliesslich genügend Anwender gibt, die nur noch mit OS X arbeiten und kein Windows verwenden. Es bietet aber eben keine anderer Hersteller die Möglichkeiten, die man mit Apple hat.

    Wenn Du nun eine Software benötigst, die es unter OS X nicht gibt, musst Du nat. Windows verwenden. Wenn Du umgekehrt eine Anwendung haben willst, die es nur unter OS X gibt, hast Du mit einer Windows-Kiste verloren - es geht einfach nicht.

    In ca. 5 - 7 Jahren wird das aber anders aussehen. Bis dann hat sich die Virtualisierung so weit etabliert und in die Betriebssysteme integriert, dass man keine Anwendungen mehr für ein OS kauft und sich nicht mehr darum kümmern muss, was auf dem Rechner läuft. Notfalls wird eben der Virtualisierungslayer genutzt und die Anwendung läuft plattformübergreifend. Um auch grafiklastige Programme performant virtualisieren zu können, braucht man eigentlich ja nur die notwendige Power und genügend RAM - vergleicht man mal die Ausstattung von PCs in den letzten 10 Jahren, hat sich da ja unglaublich viel getan.

    Da hat übrigens Apple bei der Hardware/Software-Abstimmung auch gut gearbeitet: mit meinem MacBook Pro Baujahr Januar 2007 kann ich alle aktuellen Spiele für OS X ohne reduzierte Effekte nutzen - das ist mir bei meinen Windows-PC nie gelungen, spätestens nach 2,5 Jahren musste ich min. die Grafikkarte erneuern.
    Geändert von mark64 (07.08.2010 um 11:20 Uhr)

  15. #15
    Inventar Avatar von DrPrada
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    Gamertag: DrPrada

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    Apple-Computer hab ich mir noch nie geholt... ich denke, das wird in nächster Zeit auch nicht passieren, die Dinger sind mir einfach zu teuer. Im Gegensatz dazu kann man ein iPhone sozusagen abbezahlen.

    Die Konsum-Geräte von Apple gefallen mir halt.

    Blöd: Grad hab ich mir AppleTV geholt, schon wird iTV angekündigt:
    http://www.apfeltalk.de/forum/content/990-itvger.html
    Viele Grüße
    DrPrada (= XBL-Gamertag)

  16. #16

    Standard

    Einen PC bekommst Du auf jeden Fall günstiger als einen Mac, da muss man einfach entscheiden was einem die Integration und solche Sachen wie Optik, keine Betriebsgeräusche und kein Kabelsalat wert ist.

    Bei den MacBooks ist der Vergleich nicht so einfach, weil da die Verarbeitung und vor allem die Akkulaufzeit schon deutlich besser als bei einem 499 €-Teil ist. Ich habe ja noch einen Acer Aspire 7740-irgendwas (17", Blu-Ray), der mit 899 € deutlich günstiger als ein MacBookPro ist, aber auch deutlich schlechter verarbeitet ist, schlechtere Tastatur hat, nicht mal die halbe Akkulaufzeit hat und - tja, auch glossy display. Bei Notebooks in der Grösse sucht man nach guten matten Bildschirmen schon lange und findet dann auch nichts, was als Gesamtpaket besser passt.

    Gestern war übrigens mal wieder so ein Moment, da hab ich Windows im privaten Bereich aber so garnicht vermisst. Auf dem Acer hab ich Aion vor ca. 1 Woche installiert und gestern meldet mir Kaspersky Virus Scan einen "Trojan.Win32.Generic" in der Aion.bin... ok, mir schon klar dass das wahrscheinlich ein Fehlalarm ist, aber trotzdem sucht man dann zuerst mal rum, macht einen Check mit einem anderen VS, macht dies, macht das, muss die Aion.bin dann irgendwie wieder aus der Quarantäne befreien (was bei der Bedienerführung von Kaspersky-Produkten nicht immer intuitiv nachvollziehbar ist) usw.

    Unterm Strick locker 1,5 Stunden für nix und wieder nix verbraten und dafür ist mir meine Freizeit (nach langjähriger Erfahrung im Umgang mit Windows seit Windows 286) dann inzwischen doch zu schade

    Natürlich kann sich das VIren/Trojaner-Thema bei OS X auch noch deutlich kritischer darstellen, aber das sehe ich dann wenn es soweit ist. Bisher war in der Richtung halt noch nichts, und Fehlalarme sind vllt. im Ergebnis nicht tragisch, rauben aber einfach Zeit (vom regelmässigen Windows-Neuinstallieren und Aufräumen rede ich jetzt auch mal überhaupt nicht )

    Das ist aber jedem selbst überlassen, ob und wie er seine Zeit dafür irgendwie in einen Kaufpreis als Betriebskosten mit reinrechnet

  17. #17
    Inventar Avatar von SaschaMav
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    Standard

    Zitat Zitat von mark64 Beitrag anzeigen
    Das ist aber jedem selbst überlassen, ob und wie er seine Zeit dafür irgendwie in einen Kaufpreis als Betriebskosten mit reinrechnet
    Das hat man aber überall. Als ich den Drucker installieren wollte, hatte es auch 5 Stunden gedauert. Bei Windows 5 min. Und als ich nach dem Grund gesucht hatte, warum der iMac immer langsamer wurde hat auch etwas gedauert. Oder als ich versucht habe eine Grafikkarte unter Linux zu installieren. Das kann demnach immer wieder passieren.

  18. #18

    Standard

    und wie oft musst du 5 Stunden Drucker installieren und wie oft kann es Dir passieren, dass Du unter Windows eine Virenwarnung bekommst ?

    Natürlich kannst Du auf jedem System für Dinge länger benötigen, aber zwischen "kann passieren" und "wird mit allergrößter Wahrscheinlichkeit immer wieder passieren" besteht ja wohl ein Unterschied.

    Ich hab beruflich seit 1985 Erfahrung mit IT, Security, Datenschutz und -Sicherheit, kenne Windows, Linux und Mac OS seit es sie gibt (Win und Linux auch aus Entwicklersicht, u.a. Gerätetreiberentwicklung unter Win NT) und hab mit allen Systemen gearbeitet - aus meiner Erfahrung ist der Aufwand, ein Windowssystem im Privatbereich einigermaßen sicher und stabil zu halten, höher als bei OS X (und teilweise auch Linux, auch wenn die UI dort weniger standardisiert ist).

    Im prof. Umfeld sieht das anders aus, weil da 1. der Betriebsaufwand nach ganz anderen Kriterien ausgelegt ist und 2. es keine vergleichbar grossen Systemumgebungen unter OS X gibt.

    Und ohne Dir zu nahe treten zu wollen, sind für mich die Aussagen "hab für meinen Drucker 5 Stunden benötigt" und "wurde immer langsamer" weder nachvollziehbar noch zwingend auf eine Schwäche von OS X zurückzuführen. Wo hingegen die Schadprogrammproblematik und die "Verinstallierung" von Windows faktisch vorhanden sind, also Tasachen, ständig gegenwärtig und allerorts rege diskutiert.

  19. #19
    Inventar (Mod) Avatar von DeMode
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    Gamertag: Jimmy Bod PSN ID: Jimmy_Bod

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    Zitat Zitat von mark64 Beitrag anzeigen
    ...
    Im prof. Umfeld sieht das anders aus, weil da 1. der Betriebsaufwand nach ganz anderen Kriterien ausgelegt ist und 2. es keine vergleichbar grossen Systemumgebungen unter OS X gibt.
    Vollkommen richtig.

    Ich behaupte aber mal frei Schnauze, dass ein regelmäßig gepatchtes Win 7 im privaten Bereich ebenfalls sehr wenig Probleme verursacht. Die Zeiten von Win 95 / 98 mit eingebettetem TCP/IP im NetBios Stack und IE unter local admin sind nunmal vorbei
    Dass der Benutzer unter OS X weniger Probleme hat liegt in meinen Augen auch daran, dass das Apple Klientel eher akademisch und technisch interessiert ist.

    Grüße, Jimmy
    "...er trägt Ellenbogenflicken... nicht gerade Rock 'n Roll..."

    "if you can't make it good make it 3d"

  20. #20

    Standard

    Zitat Zitat von DeMode Beitrag anzeigen
    Vollkommen richtig.

    Ich behaupte aber mal frei Schnauze, dass ein regelmäßig gepatchtes Win 7 im privaten Bereich ebenfalls sehr wenig Probleme verursacht. Die Zeiten von Win 95 / 98 mit eingebettetem TCP/IP im NetBios Stack und IE unter local admin sind nunmal vorbei
    Dass der Benutzer unter OS X weniger Probleme hat liegt in meinen Augen auch daran, dass das Apple Klientel eher akademisch und technisch interessiert ist.

    Grüße, Jimmy
    Windows 7 ist da wirklich ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, aber so Sachen wie DLL-Hell, Registry-Mystery und haufenweise schlecht programmierte Anwendungen, die ihre Daten immer noch überall hin schreiben, gibt's ja immer noch und da muss man einfach mal sehen, wie es sich entwickelt. Und schadprogramme gibt's ja auch weiterhin und nicht weniger.

    Was die Mac-User angeht, da sieht eigentlich genau anders herum aus: es kaufen immer mehr Leute Mac, weil sie sich eben nicht mit Computer auskennen und mit Windows/Linux nie so richtig warm wurden. In den 90er waren Macs auch ganz klar den Klientel Grafiker/Fotografen zuzuordnen, also jetzt nicht unbedingt Computerfreak oder Naturwissenschaftler aus der Informatik oder angewandten Mathematik

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