Kommt doch auch aufs Genre an. Es gibt Spielekonzepte, die kommen prima ohne Story aus bzw. ist sie da völlig egal, besonders wenn sie eher Action orientiert sind. Bei anderen, gerade Adventures oder auch RPGs, sollte die Story finde ich schon nicht völlig daneben sein um das Spiel nicht insgesamt runterzuziehen. Lucas Arts hat das bei Adventures eigentlich immer ganz gut hinbekommen, Sierra auch. Kommt halt immer drauf an, was die Motivation sein soll weiterzuspielen.
Das ist Problem ist heutzutage auch, dass Spieledesigner trotz offensichtlich 0 Talent versuchen eine tiefgreifende Geschichte zu erzählen um 'das Medium weiter zu entwickeln'. Das wichtigste bei einem Spiel ist Steuerung/Gameplay, das wichtigste bei einem Buch ist die Story. Mir ist es dann lieber, wenn die Leute ihr Handwerk selbst nicht so ernst nehmen und mir sowas wie Bad Company hinstellen.
XBL Gamertag: matsze
ich fand Dark Sector ja auch nicht nur wegen des Storytellings scheisse, sondern die Spielmechanik war so lala und auch das Leveldesign war so lala - bei dem Spiel ist mir wirklich nur in Erinnerung geblieben, dass ich nach dem durchzocken wirklich ein "so lala Gefühl" hatte wie selten bis nie zuvor... wirklich ganz eigen- und einzigartig.
Bei aller berechtigten Kritik zum Storytelling von MW2, so weiss ich da himmerhin noch, dass dieser Makarow durch ne selten dämliche Aktion Krieg zwischen den USA und Russland provoziert hat und vor allem weiss ich noch, dass es halt doch einige Inszenatorisch sehr geile Momente gab - allerdings versteh ich jeden, der gerade über den Teil (und WAW) wirklich mosert.